10 April 2026, 16:14

Lothar Matthäus greift Schiedsrichter und Videobeweis nach Gladbach-Köln-Derby an

Schiedsrichter in schwarzem Hemd und Hose, der mit zwei Männern auf einem Fußballfeld spricht, einer in blau-roten T-Shirts mit Text, beide tragen Brillen.

Lothar Matthäus greift Schiedsrichter und Videobeweis nach Gladbach-Köln-Derby an

Die Kritik am Videobeweis im deutschen Fußball hat nach einer weiteren Runde umstrittenen Entscheidungen weiter an Fahrt aufgenommen. Lothar Matthäus, ehemaliger Weltmeister-Kapitän, griff kürzlich die Schiedsrichter wegen inkonsistenter Urteile scharf an. Sein Frust entlud sich nach einem umstrittenen Vorfall im Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln.

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Matthäus äußerte sich nach einer Szene, in der Gladbachs Marvin Ullrich den Kölner Eric Martel Ache während des Spiels schubste. Er argumentierte, der Vorfall hätte härter bestraft werden müssen, und zog Vergleiche zu einer ähnlichen Situation im Spiel zwischen Bayern München und Borussia Dortmund. Dort sei seiner Meinung nach ein klares Foul von Harry Kane ungesühnt geblieben.

Der frühere Mittelfeldspieler richtete seine Kritik auch generell gegen die Schiedsrichter und warf ihnen vor, unberechenbare Entscheidungen zu treffen. Besonders hart ging er mit dem Videobeweis ins Gericht, der seiner Ansicht nach eher für Verwirrung als für Klarheit sorge. Matthäus forderte eine einheitliche Bewertung solcher Vorfälle, um wiederholte Kontroversen zu vermeiden.

Seine Aussagen spiegeln eine breitere Unzufriedenheit unter Fans und Trainern wider. Schon zuvor hatte Union Berlins Chefcoach Steffen Baumgart nach der Niederlage seiner Mannschaft gegen Bayern München den Videobeweis kritisiert. Auch die Anhänger werden zunehmend lauter in ihrer Frustration über die Auswirkungen der Technologie auf die Spiele.

Die Debatte über die Rolle des Videobeweises im deutschen Fußball ebbt nicht ab. Matthäus' Äußerungen unterstreichen die anhaltenden Bedenken hinsichtlich Fairness und Einheitlichkeit in der Spielführung. Angesichts der wachsenden Zweifel von Trainern und Fans dürfte der Druck auf Schiedsrichter und Fußballfunktionäre weiter steigen.

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