08 June 2026, 08:11

Lünen-Brambauer testet temporäre Schulstraße für mehr Sicherheit der Kinder

POL-DO: Einrichtung einer temporären Schulstraße an der Elisabethschule in Lünen-Brambauer: Projekt zur Vermeidung gefährlicher Park- und Rangiermanöver von Elterntaxis

Lünen-Brambauer testet temporäre Schulstraße für mehr Sicherheit der Kinder

„Schulstraße auf Zeit“ an der Elisabethschule in Lünen-Brambauer eingeführt

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An der Elisabethschule in Lünen-Brambauer wurde eine neue temporäre Schulstraße eingerichtet. Das Projekt soll den Verkehr reduzieren und die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler während der Hauptzeiten des Bring- und Abholdienstes verbessern. Am 18. September trafen sich Vertreter mehrerer Behörden, um die Änderungen zu besprechen.

Die Schulstraße beschränkt den motorisierten Verkehr – also Autos und Motorräder – zu festgelegten Zeiten an Schultagen. Zwischen 7:15 und 8:15 Uhr sowie zwischen 15:00 und 16:00 Uhr wird die Straße vor der Elisabethschule für den Verkehr gesperrt. Ziel ist es, parkende Fahrzeuge zu entfernen, riskante Fahrmanöver zu verringern und so eine sichere Umgebung für Kinder zu schaffen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen.

Auf einer Pressekonferenz zwischen 10:00 und 11:00 Uhr am 18. September erläuterten Vertreter des Umweltministeriums, des Schul- und Bildungsministeriums, der Stadt Lünen, der Elisabethschule sowie des Polizeipräsidiums Dortmund die Initiative. Jolanta Bialas, Leiterin der Verkehrsabteilung, rief Eltern dazu auf, die ausgewiesenen Bringzonen zu nutzen, statt direkt bis zum Schultor zu fahren. Zudem betonte sie, wie wichtig es sei, Kindern ein eigenes Verkehrsbewusstsein zu vermitteln.

Beamte des Dortmunder Polizeipräsidiums kontrollieren bereits die Einhaltung der Regeln. Sie halten Autofahrer an, überprüfen die Vorschriften und sprechen mit Eltern über die Gefahren der sogenannten „Elterntaxis“. Journalisten, die weitere Informationen benötigen, können sich an die Polizei Dortmund wenden.

Das Projekt der Schulstraße ist an der Elisabethschule nun aktiv. Durch die Verkehrsbeschränkung zu Stoßzeiten hofft die Stadt, die Schulwege für die Kinder sicherer zu gestalten. Eltern und Autofahrer werden aufgefordert, sich an das neue System zu halten, um dessen Erfolg zu unterstützen.

Quelle