Lünener Kinderschutzkonferenz zeigt: Gemeinsam für mehr Sicherheit von Kindern
Klaudia GnatzLünener Kinderschutzkonferenz zeigt: Gemeinsam für mehr Sicherheit von Kindern
Rund 150 Fachkräfte trafen sich zur dritten Lünener Kinderschutzkonferenz am 31. Oktober 2025
Unter dem Motto "Kinderschutz als gemeinsame Aufgabe" fand die Veranstaltung im LÜKAZ Kultur- und Bürgerzentrum statt. Die Tickets waren bereits Wochen vor Ende der Anmeldefrist ausverkauft – ein deutliches Zeichen für das starke lokale Engagement zum Schutz von Kindern.
Eröffnet wurde die Konferenz von Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns, der die Bedeutung von Zusammenarbeit im Kinderschutz betonte. Er unterstrich, dass der Schutz von Kindern nur durch die Kooperation verschiedener Bereiche gelingen kann.
In ihren Hauptvorträgen gingen Prof. Dr. Heike Wiemert und Jan Pöter auf die zukünftigen Herausforderungen im Kinderschutz ein. Ihre Beiträge bildeten den Rahmen für Diskussionen darüber, wie Unterstützungssysteme für gefährdete Kinder verbessert werden können.
Am Nachmittag präsentierte eine Informationsmesse die Arbeit des Jugendamts Lünen und weiterer lokaler Einrichtungen. Die Teilnehmer informierten sich über vorhandene Hilfsangebote und die Rolle verschiedener Organisationen bei der Sicherheit von Kindern.
Matthias Kossow, der Kinderschutzkoordinator der Stadt, bezeichnete die Konferenz als einen "unverzichtbaren Standard" für Lünens Bemühungen. Ziel der Veranstaltung war es, lokale Netzwerke zu stärken und die Zusammenarbeit von Fachkräften zu optimieren.
Ein zentrales Thema war der inklusive Kinderschutz, der die gemeinsame Verantwortung der gesamten Gesellschaft betont. Im Mittelpunkt steht das Bestreben, jedem Kind durch gemeinsames Handeln ein sicheres und stabiles Aufwachsen zu ermöglichen.
Die ausverkaufte Konferenz markiert einen weiteren Schritt in Lünens kontinuierlichem Einsatz für den Kinderschutz. Durch den Austausch von Expertinnen, Experten und Einrichtungen will die Stadt engere Netzwerke knüpfen und bewährte Praktiken weiterentwickeln. Die Veranstalter sehen darin eine wichtige Grundlage für die künftige Zusammenarbeit zum Schutz von Kindern und Jugendlichen.






