08 June 2026, 06:09

Lürip baut neues Wohnviertel mit 300 Wohnungen bis 2026

Grundsteinlegung für Parzelle 1 auf dem REME-Gelände - "Ein lebendiges Stück der Stadt"

Lürip baut neues Wohnviertel mit 300 Wohnungen bis 2026

In Lürip haben die Bauarbeiten für ein neues Wohngebiet begonnen – der erste Schritt eines größeren Vorhabens, das insgesamt 300 Wohnungen schaffen soll. Die feierliche Grundsteinlegung fand am Mittwoch statt und wurde von der EWMG-Geschäftsführung sowie dem Bauunternehmen Anton Küpper Hoch- und Tiefbau geleitet. Das Projekt zielt auf die Entstehung eines gemischten, hochwertigen Quartiers ab, in das insgesamt 1,5 Millionen Euro investiert werden.

Das neue Viertel ist Teil des größeren REME-Geländes, wo Planer eine lebendige Gemeinschaft verwirklichen wollen. Das Baulos 1 bildet den Auftakt für eine städtische Verbindung zwischen dem REME-Areal und dem historischen Zentrum Lürips. Dieser Abschnitt umfasst allein rund 3.800 Quadratmeter Straßenfläche und 530 Meter Kanäle.

Die EWMG wird in Kürze 14 Grundstücke für Einfamilien- und Doppelhäuser an private Käufer veräußern. Die Vergabe erfolgt nach drei Kriterien: höchstes Gebot, soziale Gesichtspunkte und ein Losverfahren zu einem Festpreis. Damit soll eine ausgewogene Mischung der Bewohnerschaft sichergestellt werden.

Parallel dazu läuft bereits die Ausschreibung für ein separates Grundstück an der Compesmühlenweg. Dort entsteht ein Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, das 29 Wohnungen bietet – mindestens die Hälfte davon wird öffentlich gefördert. Die Arbeiten an Baulos 1 sollen bis Anfang 2026 abgeschlossen sein.

Dr. Ulrich Schückhaus, Vorstandsvorsitzender der EWMG, bezeichnete das Projekt als Chance, einen vielfältigen und gut durchdachten Lebensraum für die Gemeinschaft zu schaffen.

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Die Neuentwicklung bringt Lürip zusätzliche Wohnmöglichkeiten, darunter private und geförderte Wohnungen. Die erste Bauphase hat nun begonnen, die Fertigstellung ist für 2026 geplant. Das Vorhaben ist ein zentraler Baustein der langfristigen Wachstumsstrategie der Region.

Quelle