27 April 2026, 22:13

Mann greift Polizistin am Flughafen Köln/Bonn mit Fahrradreifen an

Eine Gruppe von Polizeiwagen entlang einer Straße geparkt mit einem Radfahrer im Vordergrund, Bäume und Gebäude im Hintergrund unter einem bewölkten Himmel.

Mann greift Polizistin am Flughafen Köln/Bonn mit Fahrradreifen an

Chaotische Szene am Flughafen Köln/Bonn: Mann greift Polizistin mit Fahrradreifen an

In den frühen Morgenstunden des Donnerstag, 30. Oktober 2025, kam es am Flughafen Köln/Bonn zu einem tumultartigen Vorfall, als ein mit einem abgetrennten Fahrradreifen bewaffneter Mann eine Polizistin angriff. Der 42-jährige polnische Staatsbürger wurde nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung auf Gleis 4 des Flughafenbahnhofs schließlich überwältigt und in Gewahrsam genommen.

Der Vorfall begann, als der Mann auf dem Bahnsteig für Unruhe sorgte. Augenzeugen berichteten von auffälligem Verhalten, bevor er die Beamtin mit dem scharfkantigen Reifenstück schlug. Die anwesenden Polizisten griffen sofort ein, doch der Verdächtige weigerte sich, zu kooperieren.

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Während des Handgemenges verweigerte er die Vorlage eines Ausweises und wurde zunehmend aggressiv. Er trat gegen einen Beamten und zerschlug die Seitenscheibe eines Polizeifahrzeugs. Verstärkung traf kurz darauf ein, und der Mann konnte schließlich in Handschellen gelegt werden.

Die Behörden bestätigten später, dass der Tatverdächtige eine lange Vorstrafenliste aufweist. Zu seinen früheren Delikten zählen Diebstahl, Bedrohung und Hausfriedensbruch. Er wurde in die Obhut der Kölner Polizei überstellt und wird dort weiter vernommen.

Mittlerweile ermitteln die Behörden wegen mehrerer Straftatbestände, darunter Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung im Amt und Sachbeschädigung. Der Verdächtige bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft, während die Polizei ihre Ermittlungen fortsetzt. Die verletzte Beamtin wurde ärztlich versorgt, das Ausmaß ihrer Verletzungen wurde jedoch nicht bekannt gegeben. Weitere Details zu möglichen Anklagepunkten oder Gerichtsverfahren stehen noch aus.

Quelle