23 April 2026, 20:13

Mercator-Ehrennadel 2024: Drei Duisburger Kulturschaffende für ihr Lebenswerk geehrt

Ein hölzernes Schild mit einer detaillierten, rustikalen Stadtkarte, einschließlich Gebäuden, Straßen und anderen Merkmalen.

Mercator-Ehrennadel 2024: Drei Duisburger Kulturschaffende für ihr Lebenswerk geehrt

Drei prägende Persönlichkeiten der Duisburger Kulturszene sind mit der Mercator-Ehrennadel ausgezeichnet worden. Oberbürgermeister Sören Link überreichte die Preise im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus. Die Auszeichnung würdigt Menschen, die durch ihr langjähriges Engagement bleibende Spuren im kulturellen Erbe der Stadt hinterlassen haben.

Die Preisträger wurden von einer Jury des Kulturausschusses ausgewählt. Zu ihnen gehört Dr. Margarete Jäger, Senior-Forscherin am Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS). Obwohl sie ehrenamtlich tätig ist, haben ihre Expertise zu rechtsextremen Strömungen, Rassismus und Antisemitismus die wissenschaftliche Debatte maßgeblich geprägt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Auch Sabine Haustein wurde für ihr Wirken in der Kunstgeschichte geehrt. Sie hat vergessene lokale Künstler wiederentdeckt und sich verdient um den Erhalt der St.-Laurentius-Kirche gemacht. Ihre Arbeit hat entscheidend dazu beigetragen, das künstlerische Erbe Duisburgs zu bewahren.

Als dritter Preisträger wurde Thorsten Fischer für sein jahrzehntelanges Engagement in der Stadtgeschichte ausgezeichnet. Mit thematischen Stadtrundgängen hat er die Vergangenheit Duisburgs für Einwohner und Besucher gleichermaßen lebendig werden lassen. Die Mercator-Ehrennadel wird jährlich an drei Personen oder Initiativen verliehen, die das kulturelle Leben der Stadt bereichern.

Die Feierlichkeit unterstrich, auf wie vielfältige Weise die Ausgezeichneten die Identität Duisburgs stärken. Dr. Jägers Forschung, Hausteins Bewahrungsarbeit und Fischers öffentliches Engagement spiegeln den Geist der Auszeichnung wider. Ihr Wirken wird auch künftig das kulturelle und historische Verständnis der Stadt prägen.

Quelle