Messerangriff in Duisburg: 35-Jähriger nach versuchtem Totschlag in Haft
Klaudia GnatzMesserangriff in Duisburg: 35-Jähriger nach versuchtem Totschlag in Haft
Am Samstagabend ereignete sich in Duisburg ein schwerwiegender Messerangriff. Ein 35-jähriger Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit soll während einer Auseinandersetzung auf der Oststraße einen 38-jährigen Mann mehrfach angegriffen haben. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen, sein Leben ist jedoch nicht in Gefahr.
Der Vorfall ereignete sich gegen 18:30 Uhr am 5. Juli. Zuvor war es zwischen mehreren Personen zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung gekommen, bevor es schließlich zur Messerattacke kam. Augenzeugen griffen schnell ein, um Schlimmeres zu verhindern, und ein Zeuge alarmierte die Polizei.
Als die Beamten eintrafen, nahmen sie den Tatverdächtigen vor Ort fest. Die Staatsanwaltschaft Duisburg stufte die Tat später als versuchten Totschlag ein. Am Sonntag, dem 6. Juli, erließ ein Richter des Amtsgerichts Duisburg einen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags.
In Reaktion darauf richtete die Duisburger Polizei eine Sonderkommission für Kapitaldelikte ein, die in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft ermittelt. Die Ermittler untersuchen weiterhin die genauen Umstände und Motive der Tat.
Der Verdächtige bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zur Auseinandersetzung oder zu den Beteiligten bekannt gegeben. Das Opfer wird medizinisch wegen seiner Verletzungen behandelt.
