Mönchengladbachs Energieausgaben explodieren: 53 Prozent mehr für kommunale Gebäude
Evi NergerMönchengladbachs Energieausgaben explodieren: 53 Prozent mehr für kommunale Gebäude
Energieausgaben für städtische Gebäude in Mönchengladbach steigen 2024 um 53 Prozent
Die Energieausgaben Mönchengladbachs für kommunale Gebäude sind 2024 stark angestiegen – um 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz Bemühungen um mehr Effizienz blieb der CO₂-Fußabdruck der Stadt mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten nahezu unverändert. Ein neuer Bericht skizziert nun geplante Modernisierungsmaßnahmen für die Jahre 2026 bis 2028, darunter die Sanierung von Heizsystemen und die Installation von Solaranlagen.
Für Energie in städtischen Gebäuden gab die Stadt 2024 insgesamt 10,7 Millionen Euro aus – ein deutlicher Anstieg gegenüber 2023. Der Verbrauch an Heizöl stieg von 4,75 Millionen auf 6 Millionen Kilowattstunden, während der Erdgasbedarf mit 50,4 Millionen Kilowattstunden konstant blieb. Auch der Stromverbrauch änderte sich kaum und lag bei 13,32 Millionen Kilowattstunden, wobei Schulen fast die Hälfte des Gesamtbedarfs verursachten.
Eine kürzlich abgeschlossene Modernisierung der Beleuchtung kostete 850.000 Euro, wovon die Hälfte durch Bundesfördermittel gedeckt wurde. Zudem hat die Stadt ihr Energiemonitoring-Team ausgebaut, um den Verbrauch besser zu erfassen und zu steuern. Für die kommenden Jahre plant die Verwaltung weitere Schritte, etwa die Optimierung von Heizungsanlagen und den Ausbau der Solarenergie, um zwischen 2026 und 2028 Emissionen zu senken und Kosten zu reduzieren.
Die Zahlen für 2024 zeigen einen stabilen Strom- und Gasverbrauch, aber einen deutlichen Anstieg beim Heizöl. Angesichts der um mehr als die Hälfte gestiegenen Energieausgaben zielen die geplanten Modernisierungen darauf ab, die Effizienz in den nächsten Jahren zu verbessern. Konkrete Details zu einzelnen Projekten, etwa der Sanierung von Schulheizungen, sollen im Laufe der weiteren Planung folgen.






