Münster baut für 7,1 Millionen Euro eine neue Beachvolleyball-Halle
Aneta WilmsenMünster baut für 7,1 Millionen Euro eine neue Beachvolleyball-Halle
Münster plant den Bau einer neuen Beachvolleyball-Halle für 7,1 Millionen Euro, um seinen Ruf als führender Volleyball-Standort weiter auszubauen. Die Anlage, die zu einem Großteil durch einen 3,4-Millionen-Euro-Zuschuss des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert wird, ermöglicht es Sportlerinnen und Sportlern, ganzjährig auf Sand zu trainieren. Nach Angaben der Verantwortlichen wird das Projekt sowohl den Spitzensport als auch den Nachwuchsbereich in der Region stärken.
Der Stadtrat gab das Vorhaben 2023 grünes Licht; die Baugenehmigung liegt vor, und die Arbeiten sollen 2024 beginnen. Die Bauwerke Münster GmbH übernimmt die Leitung des Projekts, das zwei Indoor-Spielfelder, eine Zuschauergalerie, Umkleideräume, einen Fitnessbereich, Besprechungsräume und sanitäre Einrichtungen umfasst. Zudem wird auf dem Dach eine Photovoltaikanlage installiert.
Am 1. November 2023 überreichte Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt in NRW, Oberbürgermeister Tilman Fuchs – in seiner ersten offiziellen Amtshandlung – den Förderbescheid. Milz betonte, die Investition diene dem Ausbau einer nachhaltigen Sportinfrastruktur und komme sowohl dem Leistungs- als auch dem Jugendvolleyball zugute.
Die neue Halle wird vor allem Athletinnen und Athleten des Bundesstützpunkts nutzen. Sie ergänzt den vor zwei Jahren fertiggestellten Beachvolleyball-Komplex mit 48 Plätzen im Sportpark Berg Fidel. Fuchs hob hervor, dass die Einrichtung Münsters Position als Volleyball-Hochburg weiter festigen werde.
Das 7,1-Millionen-Euro-Projekt schafft ganzjährige Trainingsmöglichkeiten für Volleyballer in Münster. Mit dem geplanten Baubeginn 2024 erweitert die Halle das bestehende 48-Felder-Angebot der Stadt. Landes- und Kommunalpolitiker unterstreichen ihre Bedeutung für den Spitzensport ebenso wie für den Breitensport.






