Münster und IHK stärken gemeinsam die Ausbildung in Geoinformationstechnologie
Klaudia GnatzMünster und IHK stärken gemeinsam die Ausbildung in Geoinformationstechnologie
Die Bezirksregierung Münster und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen vertiefen ihre Zusammenarbeit in der Berufsausbildung. Im Mittelpunkt dieser Partnerschaft stehen Ausbildungsberufe im Bereich der Geoinformationstechnologie – ein Schlüsselbereich für den digitalen Fortschritt. Beide Institutionen wollen damit den kontinuierlichen Nachwuchs an Fachkräften in diesem wachsenden Sektor sichern.
Die Bezirksregierung Münster ist für die Berufsausbildung im öffentlichen Dienst zuständig, während die IHK Nord Westfalen die Ausbildungsverhältnisse in der gewerblichen Wirtschaft und Industrie der Region Münster betreut. Gemeinsam bündeln sie nun technische und personelle Ressourcen, um Abläufe effizienter zu gestalten.
Ein gemeinsamer Prüfungsausschuss wird künftig alle Auszubildenden im Regierungsbezirk Münster bewerten. Dadurch werden einheitliche Standards für angehende Vermessungstechnikerinnen und Vermessungstechniker sowie Geomatikerinnen und Geomatiker gewährleistet. Die Geschäftsstelle des Prüfungsausschusses wird bei der Bezirksregierung Münster angesiedelt sein.
Vermessungstechniker nutzen moderne Instrumente, um georäumliche Daten zu erfassen und aufzubereiten. Geomatiker gehen einen Schritt weiter: Sie sammeln, verarbeiten und visualisieren solche Informationen. Beide Berufsgruppen sind unverzichtbar, um die Digitalisierung in verschiedenen Branchen voranzutreiben.
Durch die Kooperation entfällt die Notwendigkeit separater Prüfungsgremien. Gleichzeitig stärkt sie die Fähigkeit der Region, Fachkräfte in der Geoinformationstechnologie auszubilden und langfristig zu binden. Für alle Auszubildenden in diesem Bereich gelten nun einheitliche Bewertungsmaßstäbe.






