Münster wird zum Schauplatz des "Jahres der Quanten" mit internationaler Physiker-Elite
Klaudia GnatzMünster wird zum Schauplatz des "Jahres der Quanten" mit internationaler Physiker-Elite
In Münster fand kürzlich ein hochkarätiger Besuch zweier führender Physikorganisationen statt. Am 14. November empfing Oberbürgermeister Tilman Fuchs im Friedenssaal eine Delegation der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und der Physical Society of Japan (JPS). Das Treffen läutete eine große wissenschaftliche Veranstaltung zum "Jahr der Quanten" ein.
Die DPG, eine der weltweit größten physikalischen Fachgesellschaften mit über 52.000 Mitgliedern, ist Schirmherrin von Quantum 100, der nationalen Abschlussveranstaltung des "Jahres der Quanten". Am 15. November fand diese in der Halle Münsterland statt und umfasste eine Ausstellung zu modernen Quantentechnologien, Fachvorträge sowie ein Showkonzert mit dem Titel Fundamentale Wechselwirkungen.
Während ihres Besuchs unterzeichneten die Präsidenten der DPG und der JPS, Klaus Richter und Seiji Miyashita, im Bürgersaal des Historischen Rathauses eine gemeinsame Erklärung. Das Dokument betonte die Gefahren von Atomwaffen und setzte sich gleichzeitig für die friedliche Nutzung des wissenschaftlichen Fortschritts ein. Oberbürgermeister Fuchs hob später Münsters Engagement für grenzüberschreitenden Dialog und Verständigung hervor.
Nähere Angaben zu einer separat unterzeichneten "Erklärung für die Zukunft" der beiden Gesellschaften – etwa dazu, wie viele weitere Länder oder Regionen vertreten waren – konnten nicht bestätigt werden.
Die Veranstaltung brachte führende Physikerinnen und Physiker zusammen, um über Fortschritte in der Quantenwissenschaft zu diskutieren. Die unterzeichnete Erklärung unterstrich die Forderung nach verantwortungsvoller wissenschaftlicher Entwicklung. Münsters Rolle als Gastgeberin festigte zudem seinen Ruf als Zentrum internationaler Zusammenarbeit.






