12 April 2026, 06:14

Neue Studie enthüllt unbekannte Schicksale der Duisburger Jüdischen Gemeinde

Plakatankündigung eines Luftfahrttags in München am 25. August 1935 mit einem fliegenden Flugzeug im Himmel und anderen Flugzeugen im Hintergrund.

Neue Studie enthüllt unbekannte Schicksale der Duisburger Jüdischen Gemeinde

Neue Studie zu Flucht und Auswanderung der Duisburger Jüdischen Gemeinde wird im nächsten Monat vorgestellt

Im November wird eine neue Studie über die Flucht und Auswanderung der jüdischen Gemeinde Duisburgs präsentiert. Die Forscherin Johanna Ritzel, die hinter dieser Arbeit steht, wird ihre Erkenntnisse im Rahmen einer kostenlosen öffentlichen Veranstaltung vorstellen. Die Präsentation markiert die erste systematische Dokumentation dieser Art seit 1986.

In ihrer Masterarbeit untersucht Ritzel die Schicksale jüdischer Männer und Frauen aus Duisburg, die im Laufe der Zeit flohen oder auswanderten. Ihre Forschung beleuchtet zentrale Fragen: Wie viele verließen die Stadt? Wann fanden die großen Auswanderungswellen statt? Und warum entschieden sich manche zum Bleiben? Anhand einzelner Biografien gibt die Präsentation persönliche Einblicke in die größeren historischen Zusammenhänge.

Die Veranstaltung findet am 13. November 2023 in der DenkStätte im Duisburger Stadtarchiv statt. Die Türen öffnen um 18:15 Uhr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf 60 Personen begrenzt, um eine intime Atmosphäre für Diskussionen zu gewährleisten.

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Im Mittelpunkt stehen Themen wie Migration, Vertreibung und die schwierige Entscheidung zwischen Gehen und Bleiben. Ritzels Arbeit knüpft an die Veröffentlichung "Geschichte der Duisburger Juden" von 1986 an und ergänzt sowie aktualisiert die historische Aufarbeitung.

Die Präsentation wirft einen detaillierten Blick auf ein bisher kaum dokumentiertes Kapitel der Duisburger Geschichte. Der Eintritt ist frei, und die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, sich mit neuen Forschungsergebnissen zur Flucht und Auswanderung von Jüdinnen und Juden auseinanderzusetzen. Im Anschluss an den Abend werden die Erkenntnisse für weitere Studien zugänglich sein.

Quelle