09 June 2026, 10:11

Neuer Hochschulseelsorger in Köln kämpft gegen Wohnungsnot und Studierendenängste

Zwischen Wohnungsmangel und Mittagsmesse

Neuer Hochschulseelsorger in Köln kämpft gegen Wohnungsnot und Studierendenängste

Thorben Pollmann hat eine neue Position als Hochschulseelsorger in Köln übernommen. Die Wohnungsnot in der Stadt und wachsende Sorgen der Studierenden um Klimawandel und Jobunsicherheit prägen seine ersten Tage in diesem Amt. Mit Beginn des Wintersemesters möchte er besonders mit jenen Studierenden in Kontakt treten, die es schwer haben.

Pollmann ist selbst erst kürzlich nach Köln gezogen und findet sich noch in der Stadt zurecht. Seine eigenen Erfahrungen als Neuling spiegeln die von Erstsemestern wider – eine Mischung aus Vorfreude und Herausforderungen. Dennoch hat er bereits Studierende eingeladen, nach der Dienstagsmesse in der Katholischen Hochschulgemeinde mit ihm zu Mittag zu essen.

Die Wohnsituation in Köln bleibt angespannt: 2.500 Studierende stehen derzeit auf der Warteliste für einen Platz im Wohnheim, einige drohen sogar obdachlos zu werden. Hinzu kommen die steigenden Lebenshaltungskosten. Pollmann möchte die Studierenden in allen Belangen unterstützen – auch bei finanziellen Nöten –, während sie sich mit größeren Themen wie Klimawandel und einem unsicheren Arbeitsmarkt auseinandersetzen.

Zwar erkennt er, dass die Bindung junger Menschen an die Kirche nachlässt, doch Pollmann gibt nicht vor, auf alles eine Antwort zu haben. Stattdessen setzt er auf Zusammenarbeit mit den Studierenden, um gemeinsam Lösungen zu finden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Sein Ansatz basiert auf Zuhören und Austausch. Die offene Einladung zu gemeinsamen Mahlzeiten und Gesprächen zeigt sein praktisches Engagement für das Wohl der Studierenden. Im Laufe des Semesters wird sich seine Rolle vermutlich über die seelsorgerische Begleitung hinaus ausweiten – hin zu konkreter Hilfe für diejenigen, die sie am dringendsten brauchen.

Quelle