Neuer Kindergarten im Generationenquartier startet mit modularer Bauweise und Nachhaltigkeitskonzept
Branko TlustekNeuer Kindergarten im Generationenquartier startet mit modularer Bauweise und Nachhaltigkeitskonzept
Pläne für neuen Kindergarten im Generationenquartier nehmen Gestalt an
Die Vorbereitungen für einen neuen Kindergarten im Generationenquartier kommen voran. Das Projekt hat Priorität und wird noch vor der geplanten Sporthalle fertiggestellt. Die Einrichtung soll etwa 85 Kinder in vier Gruppen aufnehmen, darunter 15 Plätze für unter Dreijährige und 70 für ältere Kinder.
Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Bau hat empfohlen, die Arbeiten an dem zweigeschossigen Gebäude zu beginnen. Es wird eine eigene Frischküche, einen 1.000 Quadratmeter großen Außenspielbereich sowie nachhaltige Elemente wie ein begrüntes Dach mit Photovoltaik und eine Fernwärmeversorgung umfassen. Das Grundstück misst 18 mal 25 Meter, wobei der Spielplatz so gestaltet wird, dass er Raum für Bewegung, Spiel und Rückzug bietet.
Durch den Einsatz modularer Bauweise sollen die Kosten auf geschätzte 4,35 Millionen Euro sinken – deutlich unter dem ursprünglichen Budget von 5,7 Millionen Euro. Diese Methode reduziert zudem Materialabfall, beschleunigt die Montage und minimiert wetterbedingte Verzögerungen. Für die Parkplätze des Kindergartens wird der große Parkplatz an der Jahnstraße genutzt, zusätzlich entstehen sechs Fahrradstellplätze am Eingang.
Der Kindergarten ist Teil des umfassenden Generationenquartiers, zu dem auch Flächenmanagement, Verkehrsbereiche, eine Sporthalle, Grünflächen und Wohnraum gehören. Parallel läuft bereits der Bau des separaten Borbecker Schwimmbadprojekts.
Die Eröffnung des Kindergartens ist vor der Fertigstellung der Sporthalle geplant. Mit seinem nachhaltigen Design und der modularen Bauweise soll eine kostengünstige, umweltfreundliche Betreuungsstätte für Kinder aus der Nachbarschaft entstehen. Das Vorhaben fügt sich nahtlos in die übergeordneten Ziele des Generationenquartiers ein.






