24 June 2026, 16:09

NRW-Bildungsministerin Feller will Handyverbote an Grundschulen – aber nicht überall

NRW Bildungsminister: Handys in der Schule teilweise erlaubt

NRW-Bildungsministerin Feller will Handyverbote an Grundschulen – aber nicht überall

Nordrhein-Westfalens Bildungsministerin Dorothee Feller hat ihre Position zum Umgang mit Handys in Schulen dargelegt. Sie befürwortet unterschiedliche Regeln für Grundschulen und weiterführende Schulen. Ihre Haltung unterstreicht die Bedeutung von Medienkompetenz und Kinderschutz im digitalen Zeitalter.

Für Grundschüler schlägt Feller ein komplettes Handyverbot während der Schulzeit vor. An weiterführenden Schulen plädiert sie dagegen für flexiblere Regelungen. Hier sollen Lehrkräfte entscheiden, wann und wie Geräte im Unterricht eingesetzt werden.

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Die Ministerin sieht in Handys durchdachte Einsatzmöglichkeiten für den Unterricht, betont jedoch, dass Herausforderungen wie soziale Medien, übermäßige Bildschirmzeit oder Internetsicherheit nicht allein im Klassenzimmer enden. Es handle sich um gesamtgesellschaftliche Aufgaben, nicht nur um schulische.

Ein zentrales Anliegen Fellers ist die Förderung der Medienkompetenz. Sie argumentiert, dass Kinder lernen müssen, sich sicher im Netz zu bewegen, um Risiken wie Cyber-Grooming zu vermeiden. Zudem wies sie darauf hin, dass Schüler an Gesamtschulen von ihren 110 wöchentlichen Wachstunden nur 28 in der Schule verbringen – die Zeit der Lehrkräfte, sich diesen Themen zu widmen, sei daher begrenzt.

Fellers Ansatz kombiniert strenge Vorgaben für jüngere Kinder mit einem zielgerichteten Einsatz in höheren Jahrgängen. Schulen stehen vor der Aufgabe, bildungspolitische Chancen mit gesamtgesellschaftlicher Verantwortung in Einklang zu bringen. Die Äußerungen der Ministerin machen deutlich, wie zentral die Rolle der Bildung bei der Vorbereitung der Schüler auf eine digitalisierte Welt ist.

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