NRW startet 20 neue Expressbuslinien für bessere Anbindung ländlicher Regionen
Aneta WilmsenNRW startet 20 neue Expressbuslinien für bessere Anbindung ländlicher Regionen
Nordrhein-Westfalen (NRW) führt 20 neue Expressbuslinien ein
Nordrhein-Westfalen wird im kommenden Jahr 20 neue Expressbuslinien einführen. Mit der Erweiterung sollen die Verkehrsanbindungen für rund 600.000 Einwohner verbessert werden – insbesondere in ländlichen Regionen. Die Landesregierung hat dafür 140 Millionen Euro bis 2032 bereitgestellt.
Die neuen Strecken werden drei zentrale Verkehrsverbünde abdecken: den Verbund Rhein-Ruhr (VRR), go.Rheinland und den Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Aktuell verkehren in NRW bereits 37 Expressbuslinien, doch die zusätzlichen 20 sollen bisher schlecht angebundene Gemeinden besser erschließen. Die Busse werden mindestens stündlich fahren, in Stoßzeiten sogar häufiger.
Der Betrieb erfolgt montags bis freitags täglich von 6:00 bis 20:00 Uhr, wobei auf einigen Strecken auch frühere oder spätere Fahrten möglich sind. Im Fokus steht die Anbindung ländlicher Gebiete an Regionalzüge und S-Bahn-Netze, um Pendlerfahrten für die Bewohner zu erleichtern.
Das Projekt geht auf den Koalitionsvertrag der schwarz-grünen Landesregierung zurück, der den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs priorisiert. Um die Sichtbarkeit zu erhöhen, erhalten alle Expressbuslinien in NRW künftig eine einheitliche Markenidentität.
Durch die Erweiterung profitieren etwa 600.000 Menschen von schnelleren und zuverlässigeren Verbindungen. Mit den gesicherten 140 Millionen Euro für den Betrieb sollen die neuen Linien im nächsten Jahr an den Start gehen. Die Maßnahme ist Teil der Bemühungen, das Netz unter einer wiedererkennbaren Marke zu vereinen.






