NRW verdoppelt Solarkapazität bis 2030 mit neuer Förderoffensive für Photovoltaik-Projekte
Aneta WilmsenNRW verdoppelt Solarkapazität bis 2030 mit neuer Förderoffensive für Photovoltaik-Projekte
Nordrhein-Westfalen (NRW) hat die Förderung für neue Freiflächen-Photovoltaikanlagen verlängert. Damit soll der Ausbau der Solarenergie in der Region beschleunigt werden – mit einem klaren Ziel: Bis 2030 soll sich die installierte Leistung verdoppeln.
Das aktualisierte Förderprogramm umfasst klassische Solarparks, Agri-PV-Anlagen sowie schwimmende Solaranlagen. Konventionelle Freiflächenanlagen erhalten bis zu 20 Prozent Förderung, während Agri-PV- und Floating-PV-Projekte mit bis zu 25 Prozent bezuschusst werden. Zusätzlich wurden bis Jahresende 10 Millionen Euro für diese Zuschüsse bereitgestellt.
Gefördert werden ausschließlich Anlagen, die nicht unter das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fallen. Das Programm unterstützt zudem Planung und Umsetzung und übernimmt bis zu 70 Prozent der Beratungskosten.
Die Initiative ist Teil eines umfassenden Plans, die Solarkapazität in NRW bis 2030 auf mindestens 21 Gigawatt auszubauen. Allein in den Jahren 2023 und 2024 kamen rund 280 Megawatt neue Freiflächenanlagen hinzu. Um das langfristige Ziel zu erreichen, ist jedoch ein weiterer Ausbau nötig.
Die erneuerte Förderung richtet sich an sowohl klassische als auch innovative Solarprojekte. Mit finanzieller Unterstützung für die Planung und höheren Fördersätzen für spezielle Anlagen rechnet NRW mit einem schnelleren Ausbau der Solarinfrastruktur. Anträge können noch bis Ende des Jahres eingereicht werden.






