Osnabrücks Karneval bricht mit Tradition: Zwei Prinzenpaare schreiben Geschichte
Klaudia GnatzOsnabrücks Karneval bricht mit Tradition: Zwei Prinzenpaare schreiben Geschichte
Osnabrücks Karnevalsbürgerkomitee schreibt Geschichte mit zwei Prinzenpaaren
Zum ersten Mal hat das Karnevalsbürgerkomitee Osnabrück zwei Prinzen gekrönt – und damit Traditionen gebrochen. Zu dem königlichen Duo gehört Prinz Yut I., der als erster Inhaber eines ausländischen Passes diese Rolle übernimmt. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter bezeichnete die Entscheidung als "kraftvolles Symbol für Einheit und Vielfalt".
Die Wahl des Komitees markiert einen Bruch mit der Vergangenheit, denn noch nie gab es in einer Karnevalssaison zwei Prinzen gleichzeitig. Pötter betonte, der Zeitpunkt könnte nicht besser sein, um ein solches Paar vorzustellen. Gleichzeitig unterstrich sie die Bedeutung von Freiheit: Jeder solle die Möglichkeit haben, sich so zu zeigen, wie er wirklich ist.
Prinz Yut I., der ursprünglich aus Thailand stammt, bringt eine internationale Prägung in das Amt ein. Seine Auswahl unterstreicht die wachsende Diversität des Festes. Pötter beschrieb das Duo als "wunderschönen Ausdruck gemeinsamer Freude – gerade in schwierigen Zeiten".
Der Karneval wird nun mit dem ersten Prinzenpaar der Geschichte stattfinden, von dem einer einen ausländischen Pass besitzt. Die Entscheidung spiegelt einen Wandel hin zu mehr Offenheit innerhalb des Festes wider. Veranstalter und Oberbürgermeisterin deuten sie als Feier sowohl der Tradition als auch des Fortschritts.






