Papst Leo XIV. trifft Latin-Trap-Star Bad Bunny in Madrid
Papst Leo XIV. und der globale Musikstar Bad Bunny trafen sich am 8. Juni 2023 in Madrid. Das ungewöhnliche Zusammentreffen fand während des einwöchigen Spanien-Besuchs des Papstes statt. Beide Persönlichkeiten hatten nur wenige Tage zuvor mit separaten Veranstaltungen riesige Menschenmengen in die Stadt gelockt.
Die Reise des Papstes begann am 6. Juni mit einer öffentlichen Kundgebung in Madrid, die etwa 500.000 Besucher anzog. Noch am selben Tag gab Bad Bunny ein Konzert im Civitas Metropolitano-Stadion der Stadt und begeisterte rund 60.000 Fans. Vor dem Auftritt hatte Papst Leo XIV. angemerkt, dass sich manche junge Menschen möglicherweise für das Konzert des Sängers und nicht für seine eigene Veranstaltung entscheiden würden.
Am folgenden Tag, dem 7. Juni, leitete der Pontifex eine Messe und eine eucharistische Prozession durch das Zentrum Madrids. Offizielle Schätzungen zufolge versammelten sich dabei 1,2 Millionen Menschen – eine der größten Teilnehmerzahlen während seines Besuchs.
Das Treffen der beiden fand am 8. Juni im Santiago-Bernabéu-Stadion statt. Bad Bunny, mit bürgerlichem Namen Benito Martínez Ocasio, wuchs katholisch in Puerto Rico auf und sang einst im Kirchenchor der Pfarrei Santísima Trinidad in Vega Baja. Der heute 29-jährige Künstler, der als „König des Latin Trap“ bekannt ist, hat sich seitdem zu einem weltweiten Phänomen entwickelt: Seit 2021 gewann er sechs Grammy-Awards und platzierte vier Alben auf Platz 1 der US-amerikanischen Billboard 200.
Der Besuch von Papst Leo XIV. endete am 12. Juni nach einer Reihe religiöser und öffentlicher Termine in ganz Spanien.
Das private Gespräch markierte eine seltene Schnittstelle von Glaube und Popkultur. Während Bad Bunnys Konzert und die päpstlichen Veranstaltungen Madrids Fähigkeit unterstrichen, Veranstaltungen völlig unterschiedlichen Ausmaßes auszurichten, verlieh die katholische Prägung des Sängers der Begegnung eine persönliche Note.






