Polizei Dortmund kontrolliert Schulen: 36 E-Scooter-Verstöße in zwei Stunden
Aneta WilmsenPolizei Dortmund kontrolliert Schulen: 36 E-Scooter-Verstöße in zwei Stunden
Die Dortmunder Polizei hat am frühen Morgen Kontrollen an Schulen in der gesamten Stadt durchgeführt. Zwischen 7 und 9 Uhr konzentrierten sich die Beamten auf Verstöße mit E-Scootern, E-Bikes und im Straßenverkehr. Mehrere Bußgelder wurden wegen Missachtung der Verkehrsregeln verhängt.
Die Aktion umfasste fünf Schulen. An vier davon fanden gezielte Kontrollen statt, während an einer Schule präventive Maßnahmen im Vordergrund standen. Die Polizei stellte zahlreiche Verstöße fest – am häufigsten wurde das Fahren mit E-Scootern auf nicht zugelassenen Flächen beanstandet.
Insgesamt 36 Fälle betrafen E-Scooter auf Gehwegen oder anderen verbotenen Bereichen. Zudem ahndeten die Beamten zwei Fälle, in denen zwei Personen gleichzeitig einen einzigen E-Scooter nutzten. Fünf E-Scooter wurden an der Immanuel-Kant-Gesamtschule und der Max-Born-Realschule von Schülern unter 14 Jahren beschlagnahmt.
Weitere Verstöße umfassten einen 12-jährigen Jungen, der ein E-Bike mit einem nicht zugelassenen Gasgriff fuhr. Sechs Strafanzeigen wurden wegen fehlender Pflichtversicherung erstattet. In der Umgebung kontrollierte die Polizei zudem Parkverstöße und Gurtpflichtverletzungen – darunter einen Fall, bei dem ein Kind nicht ordnungsgemäß gesichert war.
Die Kontrollen zeigten, dass es weiterhin Probleme mit der Nutzung von E-Scootern und der Verkehrssicherheit gibt. Wo nötig, wurden Beschlagnahmungen und Strafen verhängt. Die Behörden wiesen darauf hin, dass E-Scooter auf Radwegen oder – falls diese nicht vorhanden sind – auf der Fahrbahn genutzt werden müssen.






