Polizei im Märkischen Kreis geht hart gegen Raser und unsichere Motorräder vor
Aneta WilmsenPolizei im Märkischen Kreis geht hart gegen Raser und unsichere Motorräder vor
Polizei im Märkischen Kreis führt großangelegte Verkehrskontrollen zu Rasern und Motorradsicherheit durch
Beamte der Polizei im Märkischen Kreis haben eine umfangreiche Verkehrskontrollaktion durchgeführt, die sich gezielt gegen Geschwindigkeitsüberschreitungen und die Sicherheit von Motorradfahrern richtete. Die Kontrollen fanden in Langenholthausen, Neuenrade und Balve statt, wobei sowohl die Einhaltung der Tempolimits als auch der Zustand der Fahrzeuge überprüft wurden. Die Maßnahmen führten zu zahlreichen Verwarnungen, Bußgeldern und Fahrverboten für Verkehrssünder.
Blitzer wurden auf der K11 in Langenholthausen sowie auf der Werdohler Straße und der B229 in Neuenrade aufgestellt. Insgesamt passierten 3.849 Fahrzeuge die Kontrollpunkte, darunter 490 Motorräder. Der schwerwiegendste Tempoverstoß wurde von einem Aprilia-Fahrer aus Unna begangen, der auf der B229 in einer 70er-Zone mit 120 km/h gemessen wurde.
Einsatzkräfte der Unfallprävention richteten zudem einen Informationsstand auf der Dahler Straße in Neuenrade ein. Dort hielten sie 120 Motorradfahrer an, um über Verkehrssicherheit und die Bedeutung von Schutzkleidung zu sprechen. Im Rahmen der Aktion stellten die Beamten 128 Verwarnungen aus, davon 10 an Motorradfahrer, sowie 37 Anzeigen, wovon 12 Motorräder betrafen. Sechs dieser Anzeigen bezogen sich auf technische Mängel an den Maschinen.
Ein 40-jähriger Motorradfahrer aus Werdohl geriet am Nordhelle unter den Verdacht, unter dem Einfluss berauschender Mittel gefahren zu sein. Drei Autofahrer erhielten sofortige Fahrverbote, darunter zwei Motorradfahrer. Zu den Maßnahmen gehörte auch eine Motorradstreife im Bereich Balve/Neuenrade.
Die Kontrollen führten zu zahlreichen Sanktionen wegen überhöhter Geschwindigkeit, technischer Defekte und Trunkenheit am Steuer. Drei Verkehrsteilnehmer verloren ihren Führerschein, andere erhielten Verwarnungen oder Geldstrafen. Ziel der Kampagne war es, durch konsequente Überwachung und direkten Austausch mit Motorradfahrern die Verkehrssicherheit zu erhöhen.






