28 March 2026, 16:12

Polizei stoppt zwei extrem überladene Holztransporter im Hochsauerlandkreis

Ein Holzlastwagen mit einer großen Ladung Holz fährt auf einer Autobahn mit Leitplanken, Laternen, Schildern, Bäumen und Sand, mit Hügeln und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Polizei stoppt zwei extrem überladene Holztransporter im Hochsauerlandkreis

Polizei im Hochsauerlandkreis geht gegen überladene Lkw vor – zwei schwer übergewichtige Holztransporter bei Kontrolle gestoppt

Bei einer Routinekontrolle in Winterberg hat die Polizei im Hochsauerlandkreis zwei extrem überladene Holztransporter aus dem Verkehr gezogen. Die Überprüfungen förderten erhebliche Sicherheitsmängel zutage, die eine sofortige Stilllegung beider Fahrzeuge erzwangen.

Gegen die Fahrer wurden nun Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, und das beteiligte Transportunternehmen erhielt offizielle Bescheide. Die Verkehrsüberwachung der Kreispolizeibehörde Hochsauerland hatte zwei in Rumänien zugelassene Holzlastwagen bei gezielten Kontrollen angehalten. Das erste Fahrzeug wog 55 Tonnen – und lag damit 15 Tonnen über der zulässigen Höchstgrenze von 40 Tonnen. Auch der zweite Lkw war mit 50 Tonnen gefährlich überladen.

Beide Fahrzeuge wurden nach der Feststellung schwerwiegender Sicherheitsmängel, darunter stark abgenutzte Reifen, sofort stillgelegt. Polizeirat Victor Ocansey warnte, dass derart überladene Lastwagen eine erhebliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer darstellen.

Das verantwortliche Unternehmen musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen und erhielt einen offiziellen Bescheid. Gegen die beiden Fahrer wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Obwohl im Hochsauerlandkreis in den vergangenen zwei Jahren keine öffentlich dokumentierten Fälle überladener oder mangelhafter Lkw bekannt wurden, gab es in den benachbarten Regionen Soest sowie Siegen/Warburg seit März 2026 drei ähnliche Vorfälle.

Die Polizei kündigte an, die strengen Kontrollen fortzusetzen, um unsichere Schwerfahrzeuge vom Straßenverkehr fernzuhalten. Medienanfragen können an die Pressestelle unter +49 291 / 90 20 - 1143 oder per E-Mail an [email protected] gerichtet werden.

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Die beiden Lastwagen bleiben vorerst stillgelegt, während die Ermittlungen laufen. Dem Unternehmen drohen finanzielle Sanktionen, und die Fahrer müssen mit ordnungsrechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Behörden betonten erneut ihr Engagement, die Gewichts- und Sicherheitsvorschriften für Schwerlastverkehr in der Region konsequent durchzusetzen.

Quelle