Polizei warnt nach zwei Betrugsfällen in Lüdenscheid vor Online-Gefahren
Branko TlustekPolizei warnt nach zwei Betrugsfällen in Lüdenscheid vor Online-Gefahren
Zwei Betrugsfälle in Lüdenscheid – Polizei warnt vor Gefahren im Netz
In Lüdenscheid sind zwei unabhängige Betrugsfälle gemeldet worden, die die örtliche Polizei zu Warnungen veranlassen. Ein 59-jähriger Mann verlor Geld nach dem Kauf eines gebrauchten MiniDisc-Rekorders im Internet, während ein weiterer Einwohner Opfer einer sogenannten "Sextortion"-Masche wurde. Die Behörden raten nun zu besonderer Vorsicht im Umgang mit Fremden in sozialen Medien und auf Online-Marktplätzen.
Im ersten Fall hatte der 59-Jährige den MiniDisc-Rekorder über eine Online-Plattform erworben. Er überwies den Betrag per PayPal, stellte jedoch kurz darauf fest, dass das Konto des Verkäufers wegen verdächtiger Aktivitäten gesperrt worden war. Das Geld war verloren, die Ware kam nie an.
Beim zweiten Vorfall schickte ein Lüdenscheider Einwohner intime Fotos an eine unbekannte Person im Netz. Der Empfänger erpresste ihn daraufhin mit der Drohung, die Bilder zu veröffentlichen, falls kein Geld gezahlt werde. Das Opfer kam der Forderung zunächst nach, wandte sich aber an die Polizei, als weitere Zahlungen gefordert wurden. Die Beamten ermitteln nun wegen Erpressung.
Die Polizei gab Tipps heraus, um ähnliche Vorfälle zu verhindern. Sie rät davon ab, bei Zahlungen auf Plattformen wie PayPal die Option "Freunde und Familie" zu nutzen, und empfiehlt stattdessen sichere Bezahlmethoden. Beim Online-Kauf seien persönliche Übergaben die sicherere Variante. Zudem warnen die Behörden davor, intime Bilder zu versenden oder Freundschaftsanfragen von Unbekannten in sozialen Netzwerken anzunehmen.
Für Medienanfragen steht die Polizeidirektion Märkischer Kreis zur Verfügung – erreichbar unter +49 (02371) 9199-1220 bis -1222 oder per E-Mail an [email protected].
Beide Fälle zeigen die Risiken von Online-Transaktionen und der Weitergabe persönlicher Inhalte an Fremde. Die Ermittlungen laufen noch, und die Bürger werden aufgefordert, die Sicherheitshinweise bei der Nutzung sozialer Medien und Online-Marktplätze zu beachten. Die ursprüngliche Meldung wurde über news aktuell verbreitet.






