Rasante Verfolgungsjagd in Kevelaer endet mit qualmendem Auto und Drogenfund
Evi NergerRasante Verfolgungsjagd in Kevelaer endet mit qualmendem Auto und Drogenfund
Ein 36-jähriger Mann aus Duisburg löste am späten Dienstagabend eine rasante Verfolgungsjagd aus, nachdem er eine Zollkontrolle in Kevelaer geflüchtet war. Der Vorfall begann, als der Fahrer in der Nähe der niederländischen Grenze versuchte, sich den Beamten zu entziehen, was zu einer spektakulären Verfolgung durch die Stadt führte.
Die Jagd startete kurz vor Mitternacht, als der Fahrer sich weigerte, für die Zollbeamten anzuhalten. Mit hoher Geschwindigkeit raste er durch Kevelaer und trieb sein Fahrzeug bis an die Leistungsgrenze – bis der Motor aufgrund der extremen Belastung versagte. Das Auto blieb in einer dichten Rauchwolke stehen, woraufhin die Feuerwehr ausrückte, obwohl sich kein Brand bestätigte.
Die Polizei entdeckte im Fahrzeug eine geringe Menge Cannabis. Der sichtlich mitgenommene Fahrer wurde zunächst im Rettungswagen medizinisch versorgt, bevor er in Gewahrsam genommen wurde. Die Behörden ermitteln nun wegen Verdachts auf Trunkenheit im Verkehr und illegales Straßenrennen.
Die Straße blieb etwa 90 Minuten lang gesperrt, während Einsatzkräfte die Unfallstelle räumten. Die Polizei kündigte an, weitere Updates auf ihrer offiziellen Website zu veröffentlichen, sobald die Ermittlungen voranschreiten.
Dem Fahrer drohen nun Anklagen wegen gefährlichen Fahrverhaltens und Drogenbesitzes. Nach den Aufräumarbeiten normalisierte sich der Verkehr in Kevelaer wieder, doch der Vorfall wirft Fragen zur Grenzsecurity und rücksichtslosem Fahrverhalten in der Region auf. Die Polizei sammelt weiterhin Beweise für ihren Bericht.






