Rasender Motorradfahrer flüchtet vor Polizei auf A30 – Drogen, falsche Papiere und gefährliche Manöver
Klaudia GnatzRasender Motorradfahrer flüchtet vor Polizei auf A30 – Drogen, falsche Papiere und gefährliche Manöver
Motorradfahrer flüchtet vor Polizeikontrolle auf der A30 bei Melle – schwere Konsequenzen
Am Sonntagmittag entzog sich ein Motorradfahrer einer Polizeikontrolle auf der A30 in der Nähe von Melle. Der 28-jährige Fahrer aus Osnabrück wurde später von Beamten im Bereich der Justus-Möser-Straße und des Altenmeller Rings gestoppt. Sein Verhalten zieht nun ernsthafte juristische Folgen nach sich.
Der Vorfall ereignete sich gegen 14:15 Uhr, als der Motorradfahrer eine Polizeikontrolle auf der A30 ignorierte. Ursprünglich war er in Richtung Niederlande unterwegs, verließ die Autobahn jedoch an der Ausfahrt Gesmolder Straße in Richtung des Autobahnkreuzes Gesmold. Von dort aus fuhr er wieder auf die A30 in Richtung Hannover und verließ sie an der Ausfahrt Melle-Ost.
Während der Verfolgungsfahrt beging der Mann mehrere Verkehrsverstöße, darunter rücksichtsloses Überholen und gefährliche Spurwechsel, die andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr brachten. Schließlich konnte die Polizei ihn stoppen – und entdeckte dabei zahlreiche Verstöße.
Der Fahrer besaß keinen gültigen Führerschein. Das Motorrad war nicht zugelassen und trug ein gefälschtes Kennzeichen. Ein Drogentest ergab zudem, dass er unter dem Einfluss von THC und Kokain stand. Die Behörden beschlagnahmten das Motorrad im Rahmen der Ermittlungen.
Die Polizei Melle bittet alle Autofahrer, die durch das Verhalten des Motorradfahrers gefährdet wurden, sich zu melden. Zeugen können sich unter der Nummer +49 5422 92260 an die Beamten wenden. Dem Fahrer drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen der Verkehrsverstöße und des positiven Drogentests.
