Razzien in Münster: Zwei Festnahmen und historische Kriegswaffen sichergestellt
Klaudia GnatzRazzien in Münster: Zwei Festnahmen und historische Kriegswaffen sichergestellt
In Münster wurden nach einer Reihe von Razzien zwei Männer festgenommen. Ein 33-jähriger Mann bleibt in Untersuchungshaft – ihm wird vorgeworfen, ein nicht angemeldetes Bauunternehmen betrieben zu haben. Ein zweiter Tatverdächtiger, 61 Jahre alt, wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen, da er gegen Bewährungsauflagen verstoßen haben soll.
Die Staatsanwaltschaft Münster führte Durchsuchungen in Münster und Senden durch. Bei der Aktion stießen die Beamten auf mehrere illegale Schusswaffen, bei denen es sich vermutlich um historische Kriegswaffen handelt. Zudem beschlagnahmten sie bei den Razzien Bargeld in Höhe von 38.300 Euro.
Die Ermittler entdeckten 26.000 Euro in einem Bankschließfach. Weitere 12.300 Euro wurden in der Wohnung des 61-jährigen Verdächtigen sichergestellt. Im Rahmen einer Vermögenssicherung wurde zudem ein Fahrzeug beschlagnahmt.
Dem 33-Jährigen wird vorgeworfen, ein Bauunternehmen ohne Anmeldung der Mitarbeiter bei der Sozialversicherung geführt zu haben. Zudem soll er Beiträge an die Berufsgenossenschaften nicht abgeführt haben. Beide Verdächtigen befinden sich derzeit in Haft. Das beschlagnahmte Bargeld, die Waffen und das Fahrzeug werden weiterhin untersucht. Die Behörden prüfen den Fall auf weitere Verstöße.
