Regierungssprecher Kornelius dementiert Gerüchte über Merz-Nachfolgepläne
Klaudia GnatzRegierungssprecher Kornelius dementiert Gerüchte über Merz-Nachfolgepläne
Regierungssprecher Stefan Kornelius hat sich zu jüngsten Medienberichten über interne Parteidiskussionen geäußert. Mehrere Medien hatten behauptet, einige CDU-Mitglieder wollten Bundeskanzler Friedrich Merz durch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Hendrik Wüst ersetzen.
Kornelius wies die Berichte als bloße Gerüchte und Spekulationen zurück. Er lehnte es ab, direkt zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen, und erklärte, er werde sich nicht darauf einlassen. Der Sprecher verweigerte zudem die Bestätigung, ob Merz und Wüst in Kontakt gestanden hätten.
Kornelius betonte, der Kanzler konzentriere sich weiterhin auf die Reformagenda der Bundesregierung. Die Stimmung von Merz bezeichnete er als sehr positiv und konstruktiv. Zudem fügte der Sprecher hinzu, der Kanzler stehe in regelmäßigem Austausch mit der CDU-Führung und den Mitgliedern des Vorstands.
Die Regierung stufte die Berichte als unbegründete Spekulationen ein. Die Reformagenda bleibe die erklärte Priorität für den Kanzler und sein Team. Kornelius machte deutlich, dass es zu dem Thema keine weiteren Stellungnahmen geben werde.
