26 April 2026, 16:14

Rheinberg kämpft gegen wachsende illegale Müllberge an Ersatzstandorten

Schwarzer Müllcontainer mit "Keep Baltimore More Clean"-Text auf einem Gehweg vor einem Gebäude mit Glastüren.

Rheinberg kämpft gegen wachsende illegale Müllberge an Ersatzstandorten

Illegale Müllentsorgung in Rheinberg nimmt wieder zu – besonders an Ersatz-Containerstandorten

Die illegale Müllablagerung in Rheinberg hat erneut zugenommen, vor allem an alternativen Containerstandorten. Das Problem treibt die Abfallgebühren für alle Bürger in die Höhe. Die Behörden haben nun Gegenmaßnahmen ergriffen und bieten gleichzeitig legale Entsorgungsmöglichkeiten an.

Das städtische Abfallunternehmen DLB hat kürzlich die Altglascontainer an drei Standorten entfernt: in der Römerstraße, Buchenstraße und Ahornstraße. Dennoch bleiben Ersatzcontainer in der Buchenstraße, Erlenstraße und Römerstraße für Bürger erhalten, die Glas ordnungsgemäß entsorgen möchten.

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Alternativ können Anwohner ihre privaten Mülltonnen nutzen oder Abfälle gegen eine geringe Gebühr zum Abfall- und Energiezentrum Asdonkshof bringen. Dennoch hält die illegale Müllentsorgung an diesen Standorten an, was die Beseitigungskosten in die Höhe treibt. Die DLB erhält zwar eine feste Vergütung von Der Grüne Punkt für die Unterhaltung der Altglasflächen, doch der aktuelle Anstieg der wilden Müllablagerungen macht diese Zahlung unzureichend.

Um das Problem einzudämmen, weist die Stadt darauf hin, dass illegale Müllentsorgung eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Verstöße können mit Bußgeldern geahndet werden. Bürger, die illegale Abfälle entdecken, können diese beim Ordnungamt oder der Abfallberatung melden. Eine aktuelle Liste der Altglas-Sammelstellen findet sich auf der städtischen Website unter www.rheinberg.de.

Die anhaltende illegale Müllentsorgung belastet die Rheinberger Haushalte mit höheren Abfallgebühren. Die Behörden appellieren an die Bürger, Abfälle korrekt über die Hausmülltonnen, offizielle Sammelstellen oder die verbleibenden Container zu entsorgen. Durch das Melden von Verstößen und die Nutzung der vorgesehenen Entsorgungswege lässt sich die finanzielle Belastung für die Gemeinschaft verringern.

Quelle