Rheinmetall erhält 31-Millionen-Dollar-Auftrag für Bradley-Panzer – doch die Aktie fällt
Evi NergerRheinmetall erhält 31-Millionen-Dollar-Auftrag für Bradley-Panzer – doch die Aktie fällt
Die US-Tochter von Rheinmetall hat einen neuen Auftrag zur Instandsetzung von Bradley-Schützenpanzern erhalten. Der 31 Millionen US-Dollar schwere Deal soll die Wartung der Fahrzeuge beschleunigen, die von der US-Armee und ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Trotz der Ankündigung gab der Aktienkurs des Unternehmens am selben Tag leicht nach.
Der Auftrag wurde vom National Center for Manufacturing Sciences vergeben und konzentriert sich auf die Entwicklung von Verfahren zur Schadensbewertung und Reparatur der Bradley-Infanteriegefechtsfahrzeuge. Ziel ist es, die Ausfallzeiten zu verkürzen, indem Wartungskapazitäten näher an den Einsatzgebieten aufgebaut werden.
Das Projekt soll bis März 2027 abgeschlossen sein; bis dahin werden die ersten instand gesetzten Fahrzeuge erwartet. Dies folgt auf einen separaten Auftrag im Wert von mehreren Milliarden Euro über 222 gepanzerte Mannschaftstransportwagen vom Typ Jackal, den Rheinmetall am 20. Oktober bekannt gegeben hatte.
Noch vor der Vertragsbekanntmachung hatten Rheinmetalls Aktien bereits an Wert verloren. Ende September schlossen sie im Xetra-Handel bei 1.984 Euro. Bis Ende Oktober waren sie auf 1.701 Euro gefallen – ein Minus von fast 15 Prozent.
Der neue Auftrag festigt Rheinmetalls Position in der Instandhaltung militärischer Fahrzeuge. Gleichzeitig unterstreicht er die laufenden Bemühungen, die Einsatzbereitschaft der US-amerikanischen und ukrainischen Streitkräfte zu verbessern. Die Aktienperformance des Konzerns zeigt jedoch trotz bedeutender Auftragsgewinne zuletzt rückläufige Tendenzen.






