02 May 2026, 12:15

Rheinmetalls Aktie steigt trotz schwacher Quartalszahlen – was Investoren jetzt wissen müssen

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der durch COVID-19 betroffenen US-Geschäfte nach Branchen unterteilt, mit Abschnitten für wirtschaftliche Erholung und Erholungsfortschritt, begleitet von erklärendem Text auf der linken Seite.

Rheinmetalls Aktie steigt trotz schwacher Quartalszahlen – was Investoren jetzt wissen müssen

Rheinmetalls Aktienkurs stieg am Donnerstag um etwa 1,6 Prozent und beendete damit eine vier Tage andauernde Verlustserie. Der Anstieg folgt auf neue Zuversicht im Rüstungssektor, da Regierungen weltweit ihre Militärausgaben erhöhen. Anleger rechnen nun mit robusteren Finanzkennzahlen des Konzerns in den kommenden Monaten.

Das deutsche Verteidigungsministerium hat Mittel für Großaufträge freigegeben, darunter mehrstufige Verträge im Milliardenbereich für die Rüstungsindustrie. Dieser Schritt dürfte Rheinmetalls Geschäftsentwicklung beleben, nachdem das Jahr mit schwachen Quartalszahlen begonnen hatte.

Frühere Prognosen gingen davon aus, dass das Unternehmen bis 2030 Aufträge im Volumen von bis zu 300 Milliarden Euro in der EU akquirieren könnte. Allein für 2024 peilt Rheinmetall einen Umsatz von rund 13 Milliarden Euro an, räumt jedoch ein, dass die erste Jahreshälfte hinter den Erwartungen zurückblieb. Die Unternehmensführung geht davon aus, dass diese Lücke durch ein stärkeres zweites Halbjahr ausgeglichen wird, sobald neue Verträge wirksam werden.

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Die gesamte Rüstungsbranche stand zuletzt vor Herausforderungen, unter anderem wegen Befürchtungen, China könnte die Exportbeschränkungen für Seltene Erden verschärfen. Diese Rohstoffe sind für militärische Ausrüstung unverzichtbar, und Lieferengpässe könnten die Produktionsketten belasten. Trotz dieser Risiken deutet die jüngste Kurserholung von Rheinmetall auf wachsendes Vertrauen in die langfristigen Aussichten des Unternehmens hin.

Die Erholung des Aktienkurses spiegelt die erneuerte Zuversicht der Investoren in die steigenden Verteidigungsausgaben wider. Mit großen Aufträgen in Aussicht strebt Rheinmetall an, die Umsatzrückgänge vom Jahresbeginn auszugleichen. Die zweite Hälfte 2024 wird entscheidend sein, um die jährlichen Finanzziele zu erreichen.

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