Rheydts Kirche: Turm gerettet, doch die Sanierung braucht weitere Spendenhilfe
Branko TlustekRheydts Kirche: Turm gerettet, doch die Sanierung braucht weitere Spendenhilfe
Rheydts historisches Wahrzeichen: Die Kirche macht Fortschritte bei der Restaurierung
Die denkmalgeschützte Kirche in Rheydt kommt bei ihrer Sanierung stetig voran. Der einst einsturzgefährdete Turm ist nun vollständig instand gesetzt. Doch da noch weitere Arbeiten anstehen, werben Ehrenamtliche und Unterstützer um neue Spendenaktionen, um das Projekt im Plan zu halten.
Die Probleme der Kirche begannen im November 2021, als der Turm wegen statischer Mängel abgebaut werden musste. Seitdem schreiten die Reparaturen voran – getragen von lokalen Organisationen und engagierten Bürgern. Die Volksbank im Rheinland eG bleibt ein zentraler Förderer und hat nun bereits zum fünften Mal 2.000 Euro gespendet. Ein Vertreter der Bank lobte den Einsatz aller Beteiligten für den Erhalt des historischen Gebäudes und bezeichnete es als ein „wahres Gemeinschaftsprojekt“.
In der nächsten Phase stehen die Ost-, Süd- und Westfassaden der Kirche im Fokus. Die Arbeiten sollen bis Ende Juni an Fahrt aufnehmen. Zwei Monate nach Vergabe des Auftrags wird ein Gerüst aufgestellt, sodass die Handwerker die verbliebenen Schäden beheben können. Um die Mittel optimal zu nutzen, prüft der Bauverein ungewöhnliche Wege bei der Beantragung von Fördergeldern und Spenden.
Trotz der Fortschritte wird die vollständige Turmsanierung erst 2028 abgeschlossen sein. Das anhaltende Engagement der Volksbank entspricht ihrem Gründungsgedanken, Selbsthilfeinitiativen zu unterstützen. Doch nun braucht es einen neuen Spendenslogan, um das öffentliche Interesse – und damit die Zuwendungen – wachzuhalten.
Jeder Beitrag, egal wie klein, hilft dabei, die Zukunft der Kirche für kommende Generationen zu sichern.
Der wiederhergestellte Turm markiert einen wichtigen Meilenstein, doch das Projekt benötigt weiterhin erhebliche finanzielle Mittel. Mit dem baldigen Aufbau des Gerüsts und den anstehenden Fassadenarbeiten arbeitet der Bauverein unter Hochdruck, um die Juni-Frist einzuhalten. Der Erfolg der abschließenden Restaurierung bis 2028 hängt nun von anhaltender Unterstützung aus der Bevölkerung und kreativen Spendenstrategien ab.






