Rindfleischpreise sinken erneut – doch Verbraucher zahlen mehr als je zuvor
Aneta WilmsenRindfleischpreise sinken erneut – doch Verbraucher zahlen mehr als je zuvor
Rindfleischpreise geben zum zweiten Mal in Folge nach
Die Preise für Schlachtrinder sind in der zweiten Woche in Folge gesunken. Der Verband hat die Sätze für alle Kategorien um 10 Cent pro Kilogramm gesenkt. Metzger kämpfen zudem mit schwacher Fleischnachfrage und steigendem Preisdruck.
Die aktuellen Verbandspreise spiegeln den Abwärtstrend wider: Junge Stiere der Klasse R3 erzielen nun 6,80 Euro pro Kilogramm Lebendgewicht. Stiere der Klasse U3 liegen mit 6,85 Euro pro Kilogramm leicht darüber, während O3-Stiere bei 6,62 Euro pro Kilogramm notieren.
Auch bei Kühen gab es Preisanpassungen. Kühe der Klasse R3 kosten jetzt 6,20 Euro pro Kilogramm, während O3-Kühe bei 6,15 Euro pro Kilogramm liegen. Trotz des Rückgangs bleibt das Angebot an Schlachtrindern knapp, bei einigen Kategorien herrscht sogar weiterhin Mangel.
Die Verbraucherpreise für Rindfleisch zeigen jedoch ein anderes Bild: In den ersten Juliwochen mussten Käufer 20,8 Prozent mehr bezahlen als im Vorjahr.
Die Preissenkungen des Verbands gelten für alle Rinderkategorien. Metzger leiden weiterhin unter schwachen Absätzen und steigenden Kosten. Der Markt bleibt durch die begrenzte Verfügbarkeit bestimmter Schlachtrinder eingeschränkt.






