Rot-Weiss Essen kämpft um Aufstieg – trotz Abgängen und Konkurrenz um Stürmer Daferner
Klaudia GnatzRot-Weiss Essen kämpft um Aufstieg – trotz Abgängen und Konkurrenz um Stürmer Daferner
Rot-Weiss Essen peilt Rückkehr in die 2. Bundesliga an – trotz Playoff-Niederlage gegen die SpVgg Greuther Fürth
Der Verein hat den Stürmer Christoph Daferner im Visier, der in der vergangenen Saison sieben Tore für Dynamo Dresden erzielte. Doch auch der MSV Duisburg und Fortuna Düsseldorf zeigen Interesse an dem Angreifer.
Für Trainer Uwe Koschinat und sein Team wird die Aufgabe nicht einfach. Mit Torben Müsel und Kaito Mizuta haben bereits zwei wichtige Offensivkräfte den Klub verlassen. Zudem steht ein Verbleib von Leihspieler Dickson Abiama (1. FC Kaiserslautern) in Frage – sein Abgang würde die Mannschaft für die neue Saison weiter schwächen.
Daferner selbst bleibt zwar vorerst Dynamo Dresden treu, schließt einen Wechsel im Sommer aber nicht aus. Seine Verpflichtung könnte Rot-Weiss Essens Aufstiegsambitionen neuen Schwung verleihen. Doch die Konkurrenz um die vorderen Plätze ist hart: Neben Fortuna Düsseldorf zählen auch Hansa Rostock, der MSV Duisburg und der SV Wehen Wiesbaden zu den Mitfavoriten.
Weitere Personalentscheidungen sorgen für Unsicherheit. Trotz 14 Saisontreffern steht Marek Janssens Zukunft in Frage – Kritik an seiner Laufbereitschaft und Beweglichkeit geben Anlass zur Sorge. Jannik Mause hingegen kehrt zum 1. FC Kaiserslautern zurück, wo er jedoch kaum mit regelmäßiger Spielzeit rechnen kann.
Um im Aufstiegsrennen ernsthaft mithalten zu können, muss Rot-Weiss Essen die Lücken im Angriff schließen. Die Verpflichtung Daferners wäre ein wichtiger Schritt. Entscheidend wird sein, wie gut es dem Klub in den kommenden Monaten gelingt, die Abgänge zu kompensieren.






