RVK startet Bau des klimaneutralen Green Mobility Yard in Bergisch Gladbach
Klaudia GnatzRVK startet Bau des klimaneutralen Green Mobility Yard in Bergisch Gladbach
Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) hat mit dem Bau ihres Green Mobility Yard in Bergisch Gladbach-Moitzfeld begonnen. Das Vorhaben zielt darauf ab, einen klimaneutralen Verkehrsstandort für den Rheinisch-Bergischen Kreis zu schaffen. Nach Jahren der Planung markiert der Baubeginn einen entscheidenden Schritt hin zu einem emissionsfreien Öffentlichen Nahverkehr in der Region.
Die Arbeiten auf dem 15.000 Quadratmeter großen Gelände starteten, nachdem die Behörden die Baugenehmigung erteilt hatten. Zunächst errichtete die RVK eine Zufahrtsstraße für Baustellenfahrzeuge und formt nun das Gelände durch Bodenmodellierung. Zudem entsteht eine steile Böschung mit einer Stützmauer.
Der Green Mobility Yard wird als zentrales Depot für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben dienen. Geplant sind Ladepunkte für batteriebetriebene Elektrobusse sowie eine Wasserstofftankstelle mit einem vor Ort betriebenen Elektrolyseur. Die Anlage ist darauf ausgelegt, sowohl wasserstoff- als auch batteriebetriebene Busse zu unterstützen und der RVK so den schrittweisen Ausstieg aus Dieselbussen zu ermöglichen.
Bürgermeister Frank Stein betonte den schrittweisen Ansatz des Projekts auf dem Weg zur CO₂-freien Mobilität. Die RVK strebt an, ihr Ziel der Emissionsfreiheit bis 2030 zu erreichen. Dr. Marcel Frank, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, bezeichnete den Spatenstich als Beginn der Umsetzung langfristiger Pläne in die Tat. Der Erfolg des Vorhabens hängt von der Zusammenarbeit zwischen Stadt, Kreis und Verkehrsbetrieb ab.
Bis Ende 2025 will die RVK 160 Wasserstoffbusse betreiben – die größte Flotte dieser Art in Europa. Der Green Mobility Yard soll als Referenzprojekt nachhaltige Verkehrslösungen für die gesamte Region vorstellen.
Die Anlage wird die notwendige Infrastruktur für Wasserstoff- und Elektrobusse bereitstellen. Mit ihrer Fertigstellung rückt die RVK ihrem Ziel einer vollständig emissionsfreien Flotte bis 2030 näher. Gleichzeitig setzt das Projekt Maßstäbe für klimaneutrale Mobilität in anderen Landkreisen.






