Sharky Swim School revolutioniert Schwimmunterricht mit Gemeinwohl-Zertifikat
Branko TlustekSharky Swim School revolutioniert Schwimmunterricht mit Gemeinwohl-Zertifikat
Sharky Swim School ist das erste zertifizierte Gemeinwohl-Unternehmen in Bergisch Gladbach
Die von Geschäftsführer Martin Becker gegründete Sharky Swim School hat ein historisches barockes Kadettenbad in eine moderne Schwimmschule verwandelt. Mit einem Schwerpunkt auf Schwimmkursen für Kinder – darunter auch kostenlose Angebote für sozial benachteiligte Familien – setzt das Unternehmen auf Inklusion und Sicherheit im Wasser.
Die Schwimmschule ist an vier Standorten aktiv: Bensberg, Löwenich, Bonn und Düsseldorf. Mit 350 Trainer:innen unterrichtet sie sowohl Kinder als auch Erwachsene, wobei der Fokus auf Nichtschwimmer:innen liegt. Für sozial benachteiligte Schüler:innen übernimmt Sharky sogar die Fahrtkosten zu den Kursen.
Erst kürzlich veröffentlichte das Unternehmen eine Gemeinwohl-Bilanz, die Aspekte wie Menschenwürde, ökologische Nachhaltigkeit und Transparenz bewertet. Auf einer Skala von -3.600 bis +1.000 Punkten erreichte Sharky 360 Punkte. Becker führt die Fortschritte auf Impulse aus der Sozialwirtschaft zurück, die zu Verbesserungen bei Mitarbeiterrenten und Mitbestimmung führten.
Nachhaltigkeit spielt auch in der Beschaffung eine Rolle: Sharky setzt auf regionale Lieferketten, um Transportemissionen zu reduzieren. Dennoch verbraucht das Hallenbad in Bensberg jährlich 320.000 kWh Gas, 126.000 kWh Strom und über 1.500 Kubikmeter Trinkwasser.
Die Zertifizierung unterstreicht das Engagement des Unternehmens für ethische und nachhaltige Praktiken. Die Gemeinwohl-Bilanz misst Fortschritte in den Bereichen Fairness, Umweltschutz und gesellschaftliches Engagement. Während Sharky seine sozialen und ökologischen Initiativen weiter ausbaut, vermittelt die Schule gleichzeitig lebenswichtige Schwimmfähigkeiten – für mehr Sicherheit und Chancengleichheit im Wasser.






