17 June 2026, 17:23

Solingen plant neue Anlaufstelle "Stadtgesellschaft" für Vereine und Ehrenamtliche

CDU-Kandidatin für das Bürgermeisteramt präsentiert Konzept zur Stärkung von Verbänden und Ehrenämtern

Solingen plant neue Anlaufstelle "Stadtgesellschaft" für Vereine und Ehrenamtliche

Daniel Flemm, der CDU-Oberbürgermeisterkandidat für Solingen, hat einen neuen städtischen Service namens „Stadtgesellschaft“ vorgeschlagen. Die Initiative soll ehrenamtliches Engagement fördern und lokale Vereine stärken. Sie würde als zentrale Anlaufstelle für Veranstalter und Clubs dienen und direkt mit dem Bürgermeisterbüro verknüpft sein.

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Flemm skizzierte den Service als Maßnahme, um die ehrenamtliche und vereinsbezogene Arbeit in Solingen zu unterstützen. Zudem schlug er vor, dass die Stadt mobile Absperrgitter kostenlos an Vereine verleiht, um öffentliche Veranstaltungen sicherer zu gestalten. Der Start der „Stadtgesellschaft“ ist für 2026 geplant, mit dem Fokus auf die Förderung von Sportvereinen, die Integration sozialer Gruppen und die Schaffung transparenter Förderstrukturen über die Gerd-Kaimer-Stiftung.

Leonhard von den Steinen, Vorsitzender des Clubs der Behinderten und ihrer Freunde Solingen, begrüßte die Idee eines festen Ansprechpartners im Rathaus für kleinere Vereine. Auch Philipp Müller von der Initiative Kreis Solingen lobte den Vorschlag und betonte die Notwendigkeit einer verlässlichen Struktur für lokale Gruppen. Nurten Öztürk, Koordinatorin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Solingen, äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich der Finanzierung angesichts der hohen Schuldenlast der Stadt.

Flemm entgegnete, er werde den Sozialbereich – und damit auch die „Stadtgesellschaft“ – unabhängig von finanziellen Zwängen priorisieren. Der Service „Stadtgesellschaft“ soll 2026 an den Start gehen. Er wird Vereine und Veranstaltern in Solingen eine feste Anlaufstelle bieten. Zu den Plänen gehören Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit bei Veranstaltungen sowie eine verstärkte Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements in der gesamten Stadt.

Quelle