Solingen plant radikale Neuerung für das Kerstinghaus in der Innenstadt
Klaudia GnatzSolingen plant radikale Neuerung für das Kerstinghaus in der Innenstadt
Solingen entwickelt Pläne für die Zukunft des Kerstinghauses, eines markanten Gebäudes in der Innenstadt. Ein neues Konzept soll dem Haus eine aktivere und nachhaltigere Rolle verleihen. Bevor es weitergeht, muss der Vorschlag jedoch politisch abgesegnet werden.
Die Arbeitsgruppe Innenstadt und die Solinger Wirtschafts- und Entwicklungsgesellschaft (SEG) treiben die Neuausrichtung des Erdgeschosses des Kerstinghauses voran. Aktuell wird das Gebäude nicht als öffentlich zugängliche Dienststelle des Ordnungs- und Servicedienstes genutzt, bleibt aber intern in Gebrauch. Die Verantwortlichen suchen nach einer Lösung, die den Bedürfnissen der Stadt entspricht und gleichzeitig breite politische Unterstützung findet.
Um die Entscheidungsfindung zu begleiten, wird die Öffentlichkeit einbezogen. Ziel ist es, das Kerstinghaus neu zu beleben und seine Position im Herzen Solingens zu stärken. Derweil sorgt der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) mit Streifen in Uniform und Zivil für eine sichtbare Präsenz in der gesamten Stadt.
Stand März 2026 liegen keine detaillierten Aufzeichnungen über die Nutzung des Gebäudes in den vergangenen 20 Jahren vor. Doch die Stadt konzentriert sich nun darauf, eine neue Bestimmung zu finden – insbesondere für öffentliche oder kommunale Zwecke.
Der Entwurf für das Kerstinghaus wird festlegen, wie das Gebäude langfristig zur Entwicklung der Solinger Innenstadt beiträgt. Bei einer Genehmigung könnten die Änderungen seine Funktion und öffentliche Rolle grundlegend verändern. Die endgültige Entscheidung liegt bei den lokalen Politikern, die den Vorschlag sowie das Feedback der Bürger prüfen werden.






