18 March 2026, 01:08

Solingens Bezirksbürgermeister fordert Solidarität für Obdachlose im harten Winter

Ein hölzernes Unterschlupf mit schneebedecktem Dach, einer Bank davor, Pflanzen, Gras, einer Gruppe von Bäumen, Häusern mit Dächern und Fenstern, einem Schild, einem Müllcontainer, Pfählen, Hügeln und einem bewölkten Himmel.

Solingens Bezirksbürgermeister fordert Solidarität für Obdachlose im harten Winter

Solingens Bezirksbürgermeister Marc Westkämper ruft zu gemeinsamem Handeln für Obdachlose auf

Angesichts verschärfter Winterbedingungen fordert Solingens Bezirksbürgermeister Marc Westkämper ein gemeinsames Vorgehen, um Obdachlosen in der Stadt zu helfen. Besonders dringend sei es, zu verhindern, dass Menschen unter der Ohligser Unterführung kampieren. Sein Appell erfolgt vor einer entscheidenden Bezirksvertretungssitzung am 23. Februar, in der Lösungen für sowohl obdachlose Menschen als auch die Anliegen der Anwohner diskutiert werden sollen.

Westkämper betont, dass die Unterstützung von Obdachlosen und die Berücksichtigung der Sorgen der Bürger keine Gegensätze seien. Beide Aspekte müssten vielmehr gemeinsam angegangen werden – eine "gemeinsame gesellschaftliche Verantwortung", wie er es nennt. Die CDU-Fraktion hat bereits für den 19. Februar einen Runden Tisch organisiert, um konstruktive Ansätze zu erörtern.

Der Bezirksbürgermeister weist Vorwürfe zurück, sein Einsatz für einen CDU-Antrag zur Obdachlosigkeit beruhe auf Rückendeckung durch die AfD. Stattdessen plädiert er für einen offenen Dialog mit allen politischen Kräften in der Bezirksvertretung. Sein Ziel sei es, durch Zusammenarbeit praktikable Lösungen zu finden. Gleichzeitig warnt er: Wer untätig bleibe, spiele extremistischen Gruppen in die Hände, die die Situation ausnutzen könnten.

Besonders alarmierend seien die akuten Gefahren für Menschen, die bei eisigen Temperaturen auf der Straße schlafen müssten, so Westkämper. Zwar gebe es keine offiziellen Zahlen zu den Obdachlosen unter der Ohligser Unterführung, doch drängt er auf schnelle Maßnahmen, um gesundheitliche Notlagen zu verhindern. Sein Fokus liege darauf, die demokratischen Parteien zu vereinen, um vor der anstehenden Sitzung gemeinsame Verantwortung zu übernehmen.

Die Bezirksvertretungssitzung am 23. Februar wird wegweisend sein für die Unterstützung der Obdachlosen in Solingen. Westkämpers Forderung nach einer einheitlichen Strategie unterstreicht die Notwendigkeit, humanitäre Hilfe mit den Belangen der Nachbarschaft in Einklang zu bringen. Das Ergebnis der Beratungen wird zeigen, wie die Stadt sowohl die unmittelbaren Winterrisiken als auch langfristige Lösungen angeht.

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AKTUALISIERUNG

Politische Spannungen eskalieren wegen der Obdachlosensituation in Solingen

Die Debatte um den geplanten Schließung der Unterführung in Solingen hat sich verschärft mit neuen politischen Vorwürfen. Wichtige Entwicklungen sind:

  • Die Grünen werfen Distriktsbürgermeister Marc Westkämper vor, nicht auszuschließen, dass die Änderung mit AfD-Unterstützung durchkommt, was sie als 'Hintertür' für die Zusammenarbeit mit der extremen Rechten bezeichnen.
  • Westkämper antwortet, indem er einen lösungsorientierten Ansatz fordert und betont, 'Wir sollten hier stärker problemorientiert und weniger ideologisch denken,' und betont die Notwendigkeit, Todesfälle durch Kälte zu verhindern.