28 April 2026, 04:14

SPD wehrt sich gegen Streichung des Deutschlandtickets für Willicher Schüler

Große Gruppe von Menschen mit Schirmen auf der Straße während eines Klimastreiks in Deutschland, einige tragen Taschen und halten Schilder, mit Gebäuden und einem Laternenpfahl im Hintergrund.

SPD wehrt sich gegen Streichung des Deutschlandtickets für Willicher Schüler

Die SPD hat sich gegen Pläne ausgesprochen, das Deutschlandticket für Schülerinnen und Schüler in Willich abzuschaffen. Die Partei betont, dass das Ticket eine zentrale Rolle für die Mobilität und das soziale Leben junger Menschen spielt. Eine Streichung würde ihnen den Zugang zu Reisen über das VRR-Netz hinaus nehmen.

Aktuell erhalten berechtigte Schüler in Willich das Deutschlandticket, das bundesweites Fahren ermöglicht. Die SPD hebt dessen Bedeutung für Besuche bei Freunden und Familie, Freizeitaktivitäten und selbstständige Mobilität hervor. Zudem entlaste das Ticket Familien, die für weitere Strecken kein Auto besitzen oder nutzen.

Lukas Maaßen, Vorsitzender der SPD-Fraktion, warnte, dass die Abschaffung des Deutschlandtickets das Haushaltsloch von rund 25 Millionen Euro in Willich nicht schließen werde. Stattdessen würde sie die Möglichkeiten junger Menschen einschränken, frei zu reisen und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Die Alternative, das SchokoTicket, deckt lediglich das VRR-Gebiet ab und bietet deutlich weniger Flexibilität.

Die SPD unterstreicht, dass faire Chancen von bezahlbarer Mobilität abhängen. Ohne das Deutschlandticket verlören viele Schüler den Zugang zu weitergehenden Reiseoptionen – mit Folgen für ihre Selbstständigkeit und Kontakte außerhalb der Region.

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Fällt das Deutschlandticket weg, bleibt Willicher Schüler nur das SchokoTicket, das sie auf das VRR-Netz beschränkt. Die Änderung würde die Reisefreiheit junger Menschen und ihrer Familien, die auf den ÖPNV angewiesen sind, deutlich einschränken. Die SPD hält den Erhalt des bundesweiten Tickets für unverzichtbar – im Sinne von Mobilität und Chancengleichheit.

Quelle