"Stella": Die kompakte Banknote der Zukunft revolutioniert Bargeld
Bundesdruckerei stellt Konzept-Banknote „Stella“ in Washington vor
Die Bundesdruckerei hat auf einer großen Währungsfachmesse in Washington ihre neueste Konzept-Banknote, Stella, präsentiert. Das Design soll Bargeld modernisieren und gleichzeitig ökologische sowie praktische Herausforderungen angehen. Die Note wurde bereits mit einer Nominierung für einen renommierten Branchenpreis ausgezeichnet.
Die Stella-Banknote überzeugt durch ein kompaktetes Format in der Größe einer Kreditkarte. Dadurch verringern sich Materialverbrauch, Produktionszeit und Energiebedarf. Gedruckt wird sie auf einem Polymer-Substrat aus nachwachsenden, nicht-fossilen Rohstoffen, was Haltbarkeit und Nachhaltigkeit erhöht.
Die Bundesdruckerei untersucht, wie physische Banknoten sich in einer zunehmend digitalen Zahlungswelt behaupten können. Das Konzept spiegelt die Bestrebungen wider, Bargeld auch angesichts sich wandelnder Zahlungsgewohnheiten relevant zu halten.
In Deutschland verringert sich der Abstand zwischen Bar- und Kartenzahlungen zusehends. Eine aktuelle Studie zeigt, dass nur noch etwas mehr als die Hälfte der Einzelhandelsumsätze – 50,5 Prozent – in bar getätigt werden. Dennoch warnen Verbraucherschützer, dass eine sinkende Akzeptanz von Bargeld zu Konflikten an der Kasse führen oder die Kontrolle über Ausgaben und Datenschutz einschränken könnte.
Die Stella ist für den Excellence in Currency Award 2026 nominiert. Befürworter setzen sich weiterhin dafür ein, Bargeld als tragfähige Zahlungsoption neben neuen Technologien zu erhalten. Die Debatte unterstreicht die Notwendigkeit, Innovationen mit dem Erhalt traditioneller Zahlungsmittel in Einklang zu bringen.






