26 April 2026, 08:14

Tag der Archive 2026: Essen feiert Frauen und Stadtgeschichte mit seltenen Einblicken

Schwarz-weiß-Foto eines Museumsraums mit einem großen Wandteppich, gerahmten Kunstwerken an den Wänden, Sockeldisplay und Deckenbeleuchtung, beschriftet mit "Museum of Fine Arts, New York City" unten.

Tag der Archive 2026: Essen feiert Frauen und Stadtgeschichte mit seltenen Einblicken

Haus der Essener Geschichte und Stadtarchiv Essen öffneten am 8. März 2026 zum Tag der Archive ihre Türen

Anlässlich des Tags der Archive empfingen das Haus der Essener Geschichte und das Stadtarchiv Essen am 8. März 2026 Besucherinnen und Besucher. Die alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung bot einen vertieften Einblick in die Vergangenheit der Stadt und verband dies mit dem Internationalen Frauentag, indem sie das lokale Erbe von Frauen in den Mittelpunkt stellte.

Die Veranstaltung fand im Haus der Essener Geschichte statt, einem offiziellen FrauenOrt – eine Auszeichnung, die seine Verbindung zu bedeutenden Frauen würdigt, darunter Nelli Neumann, eine jüdische Lehrerin, die einst in dem Gebäude lebte. Ein Stolperstein am Ernst-Schmidt-Platz erinnert heute an ihr Leben.

Der Tag der Archive bot der Öffentlichkeit seltenen Zugang zu Archivmaterialien und fachkundigen Einblicken in die Stadtgeschichte Essens. Die Gäste erkundeten prägende Abschnitte der Vergangenheit, begleitet von Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen.

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Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm an der Veranstaltung teil, um die Arbeit des Stadtarchivs und lokaler Geschichtsinitiativen zu würdigen. Er betonte deren Rolle bei der Bewahrung des kollektiven Gedächtnisses Essens und der Vermittlung an die Bürgerinnen und Bürger. In seiner Rede dankte er den engagierten Teams hinter den Archiven und Denkmalschutzprojekten.

Der Tag der Archive 2026 lenkte den Blick sowohl auf die reiche Geschichte Essens als auch auf die laufenden Bemühungen, sie zu dokumentieren. Die terminliche Verbindung mit dem Internationalen Frauentag rückte zudem die weiblichen Persönlichkeiten der Stadt ins Rampenlicht und sicherte ihre Geschichten als Teil des öffentlichen Gedächtnisses. Die Anerkennung durch den Oberbürgermeister unterstrich die Bedeutung dieser Arbeit für kommende Generationen.

Quelle