31 May 2026, 18:13

Vonovia baut 3.000 neue Wohnungen – und will Bundeswehr unterstützen

Vonovia bietet seine Dienste der Bundeswehr an

Vonovia baut 3.000 neue Wohnungen – und will Bundeswehr unterstützen

Deutschlands größter Vermieter Vonovia plant Bau von 3.000 neuen Wohnungen

Der Immobilienkonzern Vonovia, Deutschlands größter Wohnungsanbieter, will in diesem Jahr 3.000 neue Wohnungen errichten. Das Unternehmen verfügt zudem über Grundstücksreserven für bis zu 70.000 weitere Wohneinheiten, doch die Finanzierung bleibt eine zentrale Hürde. Nun hat Konzernchef Rolf Buch signalisiert, die Bundeswehr bei der Unterbringung von Soldaten unterstützen zu wollen.

Vonovia arbeitet bereits seit Längerem mit der Bundesregierung zusammen und hat in der Vergangenheit unter anderem militärisch genutzte Immobilien übernommen. Das Unternehmen verfügt über Erfahrung im Bau geeigneter Unterkünfte und bei der Vergabe von Nutzungsrechten an die Bundeswehr. Buch betonte, dass angemessener Wohnraum entscheidend sei, um Soldaten zu gewinnen und zu halten – besonders vor dem Hintergrund, dass die Streitkräfte auf mindestens 260.000 aktive Soldatinnen und Soldaten wachsen sollen.

Gleichzeitig forderte der Vorstandsvorsitzende niedrigere Baukosten: Die Kosten müssten unter 3.500 Euro pro Quadratmeter sinken, um bezahlbare Mieten in Neubauten zu ermöglichen. Er begrüßte aktuelle staatliche Maßnahmen wie die „Wohnungsbau-Turbo“-Initiative und günstigere KfW-Kredite, die den zähen deutschen Wohnungsmarkt beleben sollen. Buch zufolge schaffen diese Schritte bessere Rahmenbedingungen für die Immobilienbranche.

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Das Angebot von Vonovia kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Bundeswehr nach langfristigen Wohnlösungen sucht. Buch schlug zwei Modelle vor: die Umwidmung bestehender Vonovia-Wohnungen oder den Neubau speziell für militärische Zwecke.

Die Pläne des Unternehmens könnten nicht nur die Wohnungsnot der Bundeswehr lindern, sondern auch die allgemeinen Bemühungen zur Belebung des Wohnungsbaus unterstützen. Mit Flächen für Tausende neuer Wohnungen hängt die Umsetzung jedoch von Finanzierung und Kostensenkungen ab. Die Förderprogramme der Bundesregierung könnten dabei eine Schlüsselrolle spielen.

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