Wasserstoff-Events fusionieren 2026 zu einer Großveranstaltung in Essen
Evi NergerWasserstoff-Events fusionieren 2026 zu einer Großveranstaltung in Essen
Zwei große Wasserstoff-Veranstaltungen bündeln 2026 erstmals ihre Kräfte
Die Hydroverse Convention und der Hy.Summit.Rhein.Ruhr werden im nächsten Jahr zu einer gemeinsamen Großveranstaltung verschmelzen, die am 15. September 2026 in der Messe Essen stattfindet. Die Veranstalter wollen damit Start-ups, Industrieunternehmen, Forscher und politische Entscheidungsträger zusammenbringen, um Projekte der Energiewende mit Fokus auf die Dekarbonisierung voranzutreiben.
Die Hydroverse Convention hat sich seit Langem als europaweite Plattform für die Weiterentwicklung von Wasserstofftechnologien und Wertschöpfungsketten etabliert. Der Hy.Summit.Rhein.Ruhr hingegen konzentrierte sich bisher darauf, Akteure aus der Rhein-Ruhr-Region für lokale Dekarbonisierungsinitiativen zu vernetzen. Durch die Fusion beider Veranstaltungen erhoffen sich die Organisatoren ein stärkeres Netzwerk, um Wasserstofflösungen schneller voranzubringen.
Die gemeinsame Veranstaltung folgt einem globalen Trend zu groß angelegten Wasserstoff-Kooperationen. In den vergangenen drei Jahren haben mindestens zwölf Länder – darunter die Niederlande, die USA, Japan und Australien – ähnliche Formate ausgerichtet. Veranstaltungen wie der Hydrogen Tech World Summit in Houston oder das Europäische Wasserstoffforum in Barcelona brachten internationale Start-ups, Industrievertreter und Forschungseinrichtungen zusammen.
André Boschem, Geschäftsführer der EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, unterstützt die Initiative. Er bezeichnete die gemeinsame Veranstaltung als einen wichtigen Schritt, um CO₂-Emissionen zu senken und den Wasserstoffmarkt auszubauen.
Die fusionierte Veranstaltung in der Messe Essen bietet eine Plattform für branchenübergreifende Partnerschaften. Im Mittelpunkt stehen die Skalierung von Wasserstofftechnologien und die Beschleunigung von Dekarbonisierungsprojekten. Die Zusammenlegung spiegelt die wachsenden internationalen Bestrebungen wider, den Übergang zu saueren Energiesystemen zu beschleunigen.