Woelkis Ansehen in Köln stürzt auf historisches Tief – nur noch drei Prozent Zustimmung
Klaudia GnatzWoelkis Ansehen in Köln stürzt auf historisches Tief – nur noch drei Prozent Zustimmung
Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Zufriedenheit mit der Amtsführung von Kardinal Rainer Maria Woelki in Köln auf einem historischen Tiefstand angelangt ist. Nur noch drei Prozent der Einwohner äußern Zustimmung – ein drastischer Rückgang elf Jahre nach seiner Ernennung.
Die Ergebnisse offenbaren eine tiefe Unzufriedenheit in allen Altersgruppen. Bei den 16- bis 29-Jährigen unterstützt kein einziger Befragter seine Führung. Auch in höheren Altersgruppen bessert sich das Bild kaum: Lediglich fünf Prozent der 45- bis 59-Jährigen und sechs Prozent der über 60-Jährigen zeigen sich zufrieden.
Forsa-Chef Manfred Güllner bezeichnete das Ergebnis als „Katastrophe“ – sowohl für die Kirche als auch für den Kardinal. Solch niedrige Zustimmungswerte seien bei öffentlichen Persönlichkeiten selten, da selbst unpopuläre Führungskräfte in der Regel über einen harten Kern an Unterstützern verfügten. Bei Woelki fehlt dieser Rückhalt nun selbst in der Kölner katholischen Gemeinschaft.
Die Umfrage bestätigt, dass 83 Prozent der Kölner Bevölkerung mit seiner Amtsführung unzufrieden oder überhaupt nicht zufrieden sind. Dies markiert einen deutlichen Stimmungswandel nach mehr als einem Jahrzehnt im Amt.
