Zehn Jahre Haft für Totschlag an Ex-Freundin nach eifersüchtiger Messerattacke
Klaudia GnatzFreundin nach Beziehungskonflikt erstochen: Zehn Jahre Haft - Zehn Jahre Haft für Totschlag an Ex-Freundin nach eifersüchtiger Messerattacke
Ein 33-jähriger Mann ist wegen Totschlags an seiner Freundin zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Dortmund fällte das Urteil, nachdem der Angeklagte gestand, sie im Januar 2025 erstochen zu haben. Der Mord folgte einer Phase zunehmender Spannungen zwischen dem Paar.
Die Beziehung war bereits seit Monaten belastet. Der Mann, der seit Jahren unter psychischen Problemen litt, wurde zunehmend eifersüchtig, als seine Freundin Gefühle für einen Kollegen entwickelte. Ohne ihr Wissen hatte er zudem Wochen zuvor seinen Job verloren – eine Tatsache, die er bis kurz vor der Tat verschwiegen hatte.
Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst wegen Mordes angeklagt und niedrige Beweggründe geltend gemacht. Später wurde die Anklage jedoch auf Totschlag herabgestuft. Nach der Messerattacke blieb der Mann drei Tage lang in der Wohnung. Seine Festnahme in Bremerhaven endete, als er sich mit einer Gaswaffe in die Stirn schoss.
Das Urteil schließt einen Fall ab, der von Täuschung und Gewalt geprägt war. Die Strafe spiegelt die Schwere der Tat wider, während der Suizidversuch während der Festnahme die Komplexität des Falls weiter erhöhte. Die Familie des Opfers wartet nun auf das Ergebnis möglicher Berufungsverfahren.






