23 March 2026, 14:15

1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – Toppmöller lehnt Nachfolge ab

Ein Mann in schwarzer Jacke und Hose steht auf einem Fussballfeld mit überkreuzten Armen und sieht aus wie ein Trainer während eines Trainings, mit einem Zaun, einer Treppe und einer Wand im Hintergrund.

1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – Toppmöller lehnt Nachfolge ab

Der 1. FC Köln hat sich nach einer Serie schwacher Ergebnisse von Cheftrainer Lukas Kwasniok getrennt. Der Geschäftsführer des Vereins begründete die Entscheidung mit einem besorgniserregenden Leistungsabfall. Zunächst war der ehemalige Eintracht-Frankfurt-Trainer Dino Toppmöller als Nachfolger im Gespräch, dieser lehnte das Angebot jedoch inzwischen ab.

Kwasnioks Abgang erfolgte nach einem 3:3 im Rhein-Derby gegen Borussia Mönchengladbach. Das Ergebnis verlängerte Kölns sieglose Serie auf sieben Spiele und ließ den Verein knapp über den Abstiegsrängen verharren. Geschäftsführer Thomas Kessler erklärte, der negative Trend und die ausbleibenden Punkte hätten die Trennung unvermeidbar gemacht.

Assistenztrainer René Wagner übernahm bereits am 22. März 2026 interimistisch die Position des Cheftrainers. Er versprach, sich voll auf den Klassenerhalt in der Bundesliga zu konzentrieren. Unter seiner vorläufigen Führung bleibt der FC in der Tabelle auf Platz 15 – mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Parallel dazu führte der Verein informelle Gespräche mit Dino Toppmöller, der zuvor Eintracht Frankfurt trainiert hatte. Zunächst signalisierte er, den Posten erst im Sommer antreten zu wollen – vorausgesetzt, der FC bliebe erstklassig. Mittlerweile steht jedoch fest, dass er das Angebot abgelehnt hat, angeblich in der Hoffnung auf eine renommiertere Position.

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Die unmittelbare Zukunft des Teams liegt nun in Wagners Händen, während der Kampf gegen den Abstieg weitergeht. Nach einem vielversprechenden Saisonstart, als der FC nach dem 9. Spieltag noch in Reichweite der europäischen Plätze lag, hat die Formkurve steil nach unten gezeigt. Bis zum Saisonende muss der Verein nun dringend für Stabilität sorgen.

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