2026 fällt der Startschuss: Ibbenbürens Kraftwerk wird spektakulär gesprengt
Evi Nerger2026 fällt der Startschuss: Ibbenbürens Kraftwerk wird spektakulär gesprengt
Kraftwerk Ibbenbüren: Großer Sprengungstermin steht 2026 bevor
Anfang 2026 steht im Kraftwerk Ibbenbüren die nächste große Abrissphase an. Diesmal werden der Schornstein und die Entschwefelungsanlagen in einer präzise geplanten Sprengung zu Boden gehen. Lokale Behörden und Ingenieure begleiten die Vorbereitungen eng, ein genauer Termin steht jedoch noch nicht fest.
Die Anlage hat bereits tiefgreifende Veränderungen durchlaufen: Im April 2025 wurden der Kühlturm und das Kesselhaus abgerissen. Das Betonmaterial des Kühlturms wurde wiederverwendet, um ein Auffangbett für den bevorstehenden Einsturz des Schornsteins zu schaffen.
Sicherheitsbedenken hatten in der Vergangenheit mehrfach zu Verzögerungen geführt. Nun leitet Jens Hofmann von der Abrissfirma Hagedorn die Arbeiten. Das Schrottmetall aus den Entschwefelungsanlagen wird nach der Sprengung eingeschmolzen und recycelt.
Nach Abschluss der Abrissarbeiten übernimmt der Netzbetreiber Amprion das Gelände. Geplant ist der Bau einer Umrichterstation, die Windstrom aus der Nordsee in haushaltsüblichen Strom für Verbraucher in ganz Nordrhein-Westfalen umwandeln soll.
Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) wird die Sprengung live übertragen und den Zuschauern so eine direkte Sicht auf das Spektakel ermöglichen.
Die kontrollierte Sprengung markiert einen weiteren Schritt beim Rückbau des Kraftwerks. Nach dem Abriss entsteht auf dem Gelände Infrastruktur für erneuerbare Energien. Das Umrichterprojekt soll die Verteilung von Windstrom in der Region effizienter gestalten.






