25 Jahre Johannes-Schreiter-Stiftung: Wie ein Künstler Langen prägte
Aneta Wilmsen25 Jahre Johannes-Schreiter-Stiftung: Wie ein Künstler Langen prägte
Die Johannes-Schreiter-Stiftung feiert 25 Jahre prägenden Einfluss auf das kulturelle Gesicht Langens. Gegründet vom berühmten Glaskünstler persönlich, ist die Stiftung bis heute ein Identitätsstifter der Stadt. Die Jubiläumsfeierlichkeiten fanden in der Neuen Stadthalle statt, wo auch die Sammlung Glas/Werke/Langen beheimatet ist.
Schreiter gründete die Einrichtung mit einem beträchtlichen Teil seines Privatvermögens. Seine Vision verband sein künstlerisches Erbe mit der Gemeinschaft und sicherte so sowohl die Bewahrung als auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit seinem Werk. Zu den Aufgaben der Stiftung gehören die Dokumentation seiner Schöpfungen sowie die Veröffentlichung von Forschungsarbeiten zu seinen Beiträgen zur modernen Glaskunst.
Schreiters Kunst ist fest in den Alltag Langens verwoben – seine Glasarbeiten prägen das Stadtbild. Doch auch über die regionalen Grenzen hinaus schmücken seine Werke mehr als 200 Gebäude weltweit. Besonders bekannt sind die Marienkirche in Lübeck mit seinen Fenstern von 1981/1982 und der Hamburger St. Marien-Dom, in dem seine Glasmalereien zu bewundern sind.
Die Wirkung der Stiftung reicht weit über die Region hinaus und verbindet Kunst, Wissenschaft und bürgerliches Engagement. 2009 entstand in einer Kooperation zwischen der Stadt, der Stiftung und Schreiter selbst die Sammlung Glas/Werke/Langen in der Neuen Stadthalle. Diese Partnerschaft festigte die Rolle der Einrichtung als tragende Säule des Langener Kulturlebens.
Beim Jubiläum betonte Bürgermeister Jan Werner die nachhaltige Bedeutung der Stiftung. In seiner Rede würdigte er Schreiters Vermächtnis und dessen bleibende Bedeutung für die Stadt.
Die 25-jährige Arbeit der Stiftung hat die Verbindung Langens zu Schreiters künstlerischer Vision gestärkt. Sie sorgt dafür, dass seine Glaskunst zugänglich bleibt, erforscht und gefeiert wird. Das Jubiläum unterstreicht ihre anhaltende Rolle als Brücke zwischen der Stadt und einem globalen künstlerischen Erbe.






