41-Jährige soll bei 500.000-Euro-Sparkassenraub in Solingen mitgewirkt haben
Branko Tlustek41-Jährige soll bei 500.000-Euro-Sparkassenraub in Solingen mitgewirkt haben
Eine 41-jährige Frau muss sich wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an einem 500.000-Euro-Überfall auf einen Geldautomaten der Sparkasse Solingen im Januar 2019 vor Gericht verantworten. Laut Staatsanwaltschaft fungierte sie als Komplizin, indem sie während des Raubs eine Bankangestellte bewachte, während andere Täter das Geld stahlen.
Der Überfall ereignete sich während einer routinemäßigen Befüllung der Geldautomaten. Ein Sicherheitsteam war in der Bank eingetroffen, um die Automaten aufzufüllen, als es von den Angreifern überwältigt wurde. Die Täter fesselten den Mitarbeiter, bevor sie die Geldkassetten öffneten und mehr als eine halbe Million Euro erbeuteten.
Nach Angaben der Anklage befand sich die Angeklagte am Tatort. Ihre Aufgabe bestand darin, die gefesselte Angestellte zu bewachen, während die anderen das Geld abtransportierten. Nach der Tat floh sie ins Ausland, wurde jedoch 2024 bei ihrer Rückkehr nach Deutschland festgenommen.
Die Polizei beschlagnahmte später über 340.000 Euro des gestohlenen Geldes in ihrer Wohnung. Die Ermittlungen ergaben, dass einer ihrer Mittäter ihr Ehemann war, der bereits wegen seiner Beteiligung am Raub verurteilt wurde.
Im Mittelpunkt des Prozesses steht die mutmaßliche Verstrickung der Angeklagten in den Überfall. Bei einer Verurteilung droht ihr eine lange Haftstrafe. Der Fall folgt auf die Sicherstellung eines beträchtlichen Teils der Beute in ihrem Besitz.






