23 March 2026, 10:15

Aixtron liefert MOCVD-System für Galliumoxid-Forschung an die Ohio State University

Ein detailliertes Schaltplanbild auf Papier mit elektrischen Bauteilen und ihren Verbindungen.

Aixtron liefert MOCVD-System für Galliumoxid-Forschung an die Ohio State University

Die Ohio State University (OSU) hat sich für ein hochmodernes MOCVD-System des Herstellers Aixtron entschieden, um bahnbrechende Forschung an Galliumoxid zu betreiben. Die neue Anlage im Nanotech West Lab der OSU markiert eine bedeutende Partnerschaft zwischen der Universität und dem deutschen Ausrüstungshersteller. Diese Zusammenarbeit unterstreicht Aixtrons Rolle bei der Entwicklung von Halbleitermaterialien der nächsten Generation.

Mit dem Close Coupled Showerhead®-System (CCS) von Aixtron können Forscher der OSU hochwertige Galliumoxid- und Aluminium-Galliumoxid-Schichten herstellen. Die Anlage ermöglicht das epitaktische Wachstum auf 100-Millimeter-Substraten und sorgt so für gleichmäßige Dünnschichten mit herausragenden Materialeigenschaften. Eine solche Präzision ist entscheidend für Anwendungen in der Leistungselektronik, wo Galliumoxid herkömmliche Halbleiter unter extremen Bedingungen übertrifft.

Der Einzelauftrag der OSU hat für Aixtron zwar nur moderate finanzielle Auswirkungen, festigt aber die Position des Unternehmens als führender Anbieter von MOCVD-Technologie für Halbleiter mit ultrabreitem Bandabstand. Aixtrons frühe Investitionen in die Galliumoxid-Forschung verschaffen dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil, da die globale Nachfrage nach diesen Materialien steigt.

Seit 2024 expandiert der Markt für Galliumoxid-basierte Halbleiter rasant. Treibende Kräfte sind vor allem Elektrofahrzeuge, erneuerbare Energiesysteme und Kühltechnologien für Rechenzentren. Besonders die Automobil- und Energiewirtschaft treiben die Nachfrage voran, da das Material hohe Spannungen und extreme Temperaturen bewältigen kann.

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Auch der Aktienkurs von Aixtron spiegelt diesen Aufschwung wider: Aktuell notiert das Papier bei 18,79 Euro – deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt. Seit Jahresbeginn haben sich die Aktien um fast 40 Prozent erhöht, was das Vertrauen der Anleger in die technologische Ausrichtung des Unternehmens unterstreicht.

Die Kooperation mit der OSU stärkt Aixtrons Ruf in der Spitzenforschung für Halbleiter. Da Galliumoxid in der Leistungselektronik großes Potenzial birgt, positioniert sich das Unternehmen an der Spitze einer wachsenden Branche. Angesichts der steigenden Nachfrage in der Auto- und Energietechnik könnte Aixtrons frühe Konzentration auf dieses Material die Zukunft der Hochleistungselektronik mitprägen.

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